N’ring 24: Modifizierte Balance of Performance begünstigt BMW

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Konzessionen an die Bayerischen Motorenwerke | © BMW Presse

Am Rennsamstag hat der Technikausschuss des ADAC Nordrhein noch einmal die Balance of Performance für die eintägige Wettfahrt am Ring überarbeitet. Profiteur: der BMW M6 GT3. Den Konkurrenten Mercedes-AMG und Porsche gereicht die Modifikation hinwiederum zum Nachteil.

Der Technikausschuss des ADAC Nordrhein hat den Entschluss gefasst, am Veranstaltungssamstag des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring noch einmal eine Modifikation an der Balance of Performance vorzunehmen. Nach dem bis dato mittelmäßigen Abschneiden im Training und der Qualifikation zielt die Revision der Fahrzeugeinstufung auf eine Besserstellung der Bayerischen Motorenwerke ab.

Demnach billigt das BoP-Korrektiv dem BMW M6 GT3 ein Verminderung der Fahrzeugmasse um zehn Kilogramm zu. Darüber hinaus erhält der Sechser eine zwei Liter größeres Kraftstoffvolumen, einhergehend mit einer identischen Zunahme der Füllmenge. Mittels einer Steigerung des Ladedrucks um fünfzehn Millibar nimmt auch die Motorleistung des Münchner Sportwagens um fünfzehn Pferdestärken zu.

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Demgegenüber bürdet die BoP-Abänderung dem Mercedes-AMG GT3 einen Zusatzballast von zehn Kilogramm auf. Die weiteren Parameter bleiben dahingegen unberührt. Dem Porsche 911 GT3 R aktuellen Jahrgangs erlegt die BoP-Bearbeitung gar eine zusätzliche Masse von zwanzig Kilogramm auf. Die Dimensionen des Luftmengenbegrenzers sowie Volumen und Menge des Treibstoffs korrigierten die Regelwächter allerdings nicht.

Indes erhält der Lexus RC F GT3 nicht nur ein drei Liter größeres Benzinvolumen, sondern eine zusätzlich Füllmenge mit demselben Wert. Konrad Motorsport profitiert wiederum, weil die Justierungen an der Balance of Performance den Lamborghini Huracán GT3 um zehn Kilogramm erleichtern. Alle weiteren Sportwagen der SP9-Kategorie starten mit unveränderter Konfiguration beim vierundzwanzigstündigen Wettstreit in der Vulkaneifel.