Le Mans: Aston Martin erhält weniger Ladedruck

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Polesitter Aston Martin trifft die neue BoP | © João Filipe

Vor den 24 Stunden von Le Mans hat der ACO in beiden GTE-Klassen am Freitagabend in die Einstufung eingegriffen. Am stärksten betroffen ist Polesetter Aston Martin, der seinen Ladedruck und Tankvolumen reduzieren muss. Die Briten, wie vier weitere Hersteller, dürfen jedoch fünf Kilogramm Gewicht ausladen.

Die Veranstalter der 24 Stunden von Le Mans haben vor dem Rennen die Einstufung in der GTE-Pro-Klasse angepasst. Am Freitagabend wurde die neue Einstufung bekannt gegeben. Aston Martin erhielt die größten Änderungen mit einem reduzierten Ladedruck und zwei Liter weniger Tankvolumen. Der britische Hersteller hatte in der Qualifikation die Poleposition erzielt.

Als kleinen Ausgleich erhielten beide Vantage AMR eine Gewichtsreduktion von fünf Kilogramm, ebenso wie die BMW M8 GTE, die Porsche 911 RSR, die Ferrari 488 GTE und die Ford GT. Einzig Corvette bleibt beim ursprünglichen Gewicht.

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Auch an den Einstufungen in der GTE-Am-Klasse wurde geschraubt. Die Porsche-Neunelfer, welche die ersten drei Startplätze belegen, müssen zehn Kilogramm Ballast einladen. Selbigen Betrag darf das Ford-Team Keating Motorsports wieder ausladen. Der einzige private Ford GT startet das Rennen von der neunten Position.