Qualifikationsrennen: SCG 003C erhält Leistungsplus, Zusatzgewichte für Audi und Porsche

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Erhält zusätzliche Leistung: der SCG 003C | © Ralf Kieven (1VIER.COM)

Der ADAC Nordrhein hat die Balance of Performance für das Qualifikationsrennen verkündet. Mercedes-AMG und die Scuderia Cameron Glickenhaus profitieren von dieser Einstufung, Audi und Porsche müssen mit Zusatzgewichten starten.

An diesem Wochenende startet der letzte Test vor dem Saisonhöhepunkt auf der Nürburgring-Nordschleife: dem 24-Stunden-Rennen. Für das Qualifikationsrennen haben sich insgesamt 102 Mannschaften gemeldet. Nun haben die Veranstalter die Einstufungen zu dem Sechs-Stunden-Lauf bekannt gegeben. Sämtliche Änderungen beziehen sich auf die Balance of Performance vom dritten Wertungslauf der VLN.

Die Scuderia Cameron Glickenhaus darf zwei um 0,8 Millimeter vergrößerte Restriktoren in ihrem SCG 003C verbauen. Die Motorleistung steigt somit um zehn Pferdestärken. Allerdings wurde der maximal zulässige Ladedruck von 1,81 Bar auf 1,78 Bar verringert. Diese Änderung gilt nur für den sechsten Gang.

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Auch Mercedes-AMG erhält ein Leistungsplus. Die Affalterbacher dürfen fünfzehn Kilogramm aus ihren AMG GT3 ausladen. Dennoch sind die Silberpfeile die schwersten Autos der Spitzengruppe mit 1 345 Kilogramm Mindestgewicht.

Auf der anderen Seite müssen sowohl Audi als auch Porsche Gewichte zuladen. Das Gewicht des R8 LMS Evo wächst von 1 310 Kilogramm auf 1 325 Kilogramm. Beim Porsche 911 GT3 R der 2019er-Generation steigt das Mindestgewicht um zehn Kilogramm.