Schanghai: Veranstalter haben Corvette versehentlich zu schwer eingestuft

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Corvette erhält eine neue Einstufung | © Dan Burke

Die Veranstalter der Langstrecken-WM haben die Balance of Performance für die Sechs Stunden von Schanghai erneut überarbeitet. Der Grund hierfür war eine versehentliche Falscheinstufung von Corvette. Darüber hinaus haben die Organisatoren bekannt gegeben, den Prolog zukünftig in Barcelona zu veranstalten.

Die Veranstalter der Langstrecken-Weltmeisterschaft haben ihre erste Einstufung der Balance of Performance für die Sechs Stunden von Shanghai revidiert. Beim Erstentwurf erhielt Corvette siebenundzwanzig Kilogramm Zusatzballast. Nun dürfen die US-Amerikaner bei ihrem Gaststart achtundzwanzig Kilogramm ausladen.

Ben Johnson, seines Zeichens Renndirektor bei Corvette Racing, hat gegenüber Sportscar365 erklärt, dass sich der ACO und die FIA sehr bedeckt gehalten haben zu diesem Vorfall. Die Veranstalter haben Johnson lediglich mitgeteilt, dass es einen Fehler bei der Ersteinstufung gegeben habe.

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Die Ersteinstufung wurde durch die automatisierte Balance of Performance generiert. Da für die Einstufung mindestens die Daten aus zwei Sechs-Stunden-Rennen erforderlich sind, haben die Veranstalter die Einstufung aus der IMSA als Richtwert betrachtet. Doch in der Weltmeisterschaft fahren die GTE-Fahrzeuge mit etwas weniger Leistung, aber einem ähnlichen Mindestgewicht. Daher hatten die Gelben auch einen kleineren Restriktor bei der Ersteinstufung für das chinesische Gastspiel erhalten.

Barcelona richtet Prolog aus

Darüber hinaus haben die Veranstalter den Austragungsort für den Prolog der Saison 2019/2020 bekannt gegeben. Anstatt in Le Castellet finden nun in Barcelona die Testfahrten statt. Auf dem Circuit de Catalunya treffen die Teilnehmer der ersten Wintersaison am 24. und 25. Juli 2019 aufeinander.