Spa 24: Ferrari und Lamborghini beanspruchen vorderste Startreihe

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James Calado erstürmte die Poleposition für die 24 Stunden von Spa-Francorchamps | © Vision Sport Agency

Kaspersky Motorsport steht bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps auf dem ersten Startplatz. Im entscheidenden Super-Pole-Einzelzeitfahren ist Ferrari-Athlet James Calado im zweiten Versuch auf die Poleposition gestürmt. Ebenfalls in der vordersten Reihe: Lamborghini mit seiner Einsatzmannschaft Grasser Racing.

Im Super-Pole-Einzelzeitfahren haben die italienischen Konstrukteure ihre Ambitionen für das 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps an diesem Wochenende untermauert. Wider Erwarten stehen Ferrari und Lamborghini am Samstagnachmittag in der vordersten Reihe der Startaufstellung. In seinem zweiten Versuch erfocht James Calado für Kaspersky Motorsport die Poleposition. Dem Werksfahrer glückte ein Umlauf binnen 2:17,390 Minuten  – ein neuer GT3-Rundenrekord.

Ebenfalls ohne Sichtbehinderung auf La Source: Grasser Racing. Mirko Bortolotti beanspruchte zunächst die erste Position im Klassement, musste sich letztlich jedoch um siebenundfünfzig Tausendstelsekunden geschlagen geben. An dritter Stelle klassierte sich wiederum das W Racing Team. Audi-Athlet Frédéric Vervisch fehlten 0,240 Sekunden auf den Sitzungsschnellsten des finalen Qualifikationssegments.

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Im Wettstreit um den vierten Startrang waren das Team 75 Bernhard und das Oman Racing Team gleichauf. Porsche-Pilot Laurens Vanthoor und Aston-Martin-Spezialist Jonathan Adam fuhren exakt dieselbe Rundenzeit. Die Zeitnahme stoppte bei beiden Fahrern ein Umlauf innerhalb von 2:17,764 Minuten. Sechster wurde René Rast, der für das W Racing Team im Einsatz ist. Das Delta zum Erstplatzierten betrug 0,336 Sekunden.

Nach der Bestzeit in der Donnerstagsqualifikation war Mercedes-AMG dahingegen außerstande, in der Super-Pole-Entscheidungsrunde ernstlich zu attackieren. Schlussendlich erzielte Franck Perera für HTP Motorsport den sechsten Platz, lag jedoch 0,469 Sekunden zurück. Ein achtungswürdiges Resultat gelang Emil Frey Racing mit seinem Jaguar G3. Costa Albert wurde Achter – mit einem Rückstand von 0,622 Sekunden.

Als Neunter kam Clemens Schmid für Audi und seine Mannschaft I. S. R. in die Wertung. Die Differenz zum Flottesten des Super-Pole-Einzelzeitfahrens ergab einen Abstand von 0,657 Sekunden. Die besten Zehn vervollständigte Nissan mit RJN Motorsport. Lucas Ordóñez fehlten 0,694 Sekunden zur Bestmarke. Das diesjährige 24-Stunden-Rennen auf dem Circuit de Spa-Francorchamps beginnt morgen um 16.30 Uhr.