NLS: Phoenix Racing wiederholt den Doppelsieg

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Phoenix Racing hat erneut gewonnen | © 1Vier.com

Die Audi-Truppe aus dem Hause Phoenix Racing hat den nächsten Doppelsieg eingefahren. Dieses Mal siegten Kelvin van der Linde und Jakub Giermaziak vor Frank Stippler und Vincent Kolb. Auf Rang drei wurde Schnitzelalm Racing gewertet.

Dritter Gesamtsieg für Jakub Giermaziak in dieser Saison. Und zum dritten Mal saß ein anderer Pilot an seiner Seite. Den ersten Erfolg holte er mit René Rast. Vor zwei Wochen teilte sich der Pole das Cockpit mit Kim-Luis Schramm. Beim Münsterlandpokal rotierte er mit Kelvin van der Linde durch den Audi R8 LMS Evo2 aus dem Hause Phoenix Racing. Frank Stippler und Vincent Kolb rundeten mit Platz zwei den Doppelsieg für die Truppe aus Meuspath ab. Die letzte Stufe des Stockerls holte sich Schnitzelalm Racing. Es war der erste Podesterfolg für das Mercedes-AMG-Team. Kenneth Heyer, Marek Böckmann und Marcel Marchewicz fuhren den GT3-Boliden aus Affalterbach.

Obwohl nur 96 Autos das Rennen aufgenommen haben, war der Auftakt sehr turbulent. Bereits am Ende der Qualifikation musste das Haupt Racing Team die Segel streichen. Lucas Auer flog eine Minute vor dem Ende der Qualifikation im Gelgenkopf ab. Das Auto konnte nicht mehr rechtzeitig repariert werden. Auch in der Startrunde gab es das nächste Favoritensterben. Dies lag daran, dass die Strecke vor allem im Bereich Kesselchen noch feucht war. Unter anderem der Grello, ein M4 GT3 aus dem Hause Walkenhorst Motorsport oder der Aston Martin von PROsport Racing verunfallten dort. Die beiden Erstgenannten schafften es zurück an die Box, der Aston Martin musste abgestellt werden.

Nur eine Runde später musste Falken Motorsports den ersten Rückschlag hinnehmen. Der Testträger Porsche 911 GT3 R aus der SPX-Klasse musste nach nur einer Runde in der Sabine-Schmitz-Kurve abgestellt werden. Danach beruhigte sich das Geschehen – zumindest an der Rennspitze. Dank eines starken Mittelstints von van der Linde wurde die Startnummer 16 an die Spitze gespült. Das Schwesterfahrzeug hatte zwischenzeitlich über neunzig Sekunden Rückstand, am Ende waren es nur noch 28 Sekunden.

Physisch kam Falken Motorsports auf dem Bronzerang ins Ziel. Martin Ragginger überholte Heyer während der letzten Runde. Jedoch bekam die Mannschaft des Reifenherstellers eine saftige Strafe von zehn Minuten. Ragginger fuhr zweimal mit Tempo 118 durch eine Code-60-Phase. Dadurch ging der letzte Podestrang doch an Schnitzelalm Racing. Das Schwesterfahrzeug der Mannschaft aus Bad Hindelang wurde dahinter gewertet. Platz fünf ging Dinamic Motorsport. Alessio Picariello und Adrian De Leener saßen hier im Auto.

Jake Dennis und Christian Krognes wurden Sechste. Das Duo hatte sich einen größeren Rückstand eingehandelt, als Dennis mit einer gebrochenen Felge und auf drei Reifen zurück an die Box humpelte. Durch die Strafe wurde Falken Motorsports auf Rang sieben zurückgeworfen. Die besten Zehn rundeten die Cup2-Mannschaft von W&S Motorsport, Muehlner Motorsport und das Team Mathol Racing ab.

Unterdessen hat sich Adrenalin Motorsport faktisch zum fünften Mal in Folge zum Meister der NLS gekrönt. Daniel Zils, Sindre Setsaas und Oskar Sandberg müssen beim letzten Rennen nur das Rennen aufnehmen, damit ihnen die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen ist. Das Trio pilotierte einen BMW 330i in der Klasse VT2-R+4.