Sebring: Mazda siegt erstmals beim Klassiker, Porsche beendet GTLM-Programm mit Doppelsieg

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Mazda hat die 12 Stunden von Sebring gewonnen | © IMSA

Mazda hat sein erstes großes Langstreckenrennen in der IMSA SportsCar Championship gewonnen. In der GTLM-Klasse hat Porsche sich mit einem Doppelsieg verabschiedet. Bei den GT3-Fahrzeugen siegten ebenfalls die Weissacher.

Harry Tincknell, Jonathan Bomarito und Ryan Hunter-Reay haben die 12 Stunden von Sebring gewonnen. Das Trio sorgte für den ersten großen Langstreckensieg der Japaner in der IMSA SportsCar Championship. Am Ende hatten die Drei einen Vorsprung von zehn Sekunden auf Acura Team Penske. Juan Pablo Montoya, Dane Cameron und Simon Pagenaud zeigten sich hierfür verantwortlich. Rang drei ging ebenfalls an Mazda. Hier rotierten Oliver Jarvis, Tristan Nunez und Olivier Pla durch das Cockpit.

Trotz eines achten Rangs sicherte sich das Acura Team Penske die Gesamtmeisterschaft. Helio Castroneves und Ricky Taylor retteten am Ende einen Vorsprung von einem Punkt ins Ziel. Das Duo, welches früh im Rennen durch einen Turboschaden viel Zeit verlor, profitierte danach von den Problemen der Konkurrenz.

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Die härstesten Widersacher von Wayne Taylor Racing kamen nicht über den siebten Platz hinaus. Direkt beim Rennstart handelte sich Renger van der Zande eine Durchfahrtsstrafe ein. Danach kämpften sich die Mannen von Wayne Taylor wieder nach vorne. Doch eine übereifrige Überholaktion von Jarvis endete in einem Dreher von Scott Dixon. Dabei wurde der rechte Hinterreifen sowie Teile der Aufhängung zerstört. In der Endabrechnung fehlten sieben Runden auf den Rennsieg.

Auch Action Express Racing hat das Pech vom Acura Team Penske nicht ausnutzen können. Pipo Derani, Felipe Nasr und Gabby Chaves fuhren den roten Cadillac DPi. Derani beschädigte sich bei einem Manöver gegen Montoya die Lenkung und wurde darüber hinaus noch mit einer Strafe belegt. Dadurch wurden die Drei nur Sechste.

Porsche verabschiedet sich mit Doppelsieg

Porsche hat die Abschiedsveranstaltung des 911 RSR in den USA mit einem Doppelsieg abgeschlossen. Nick Tandy und Frédéric Makowiecki siegten dabei zum dritten Mal in Folge in Sebring. Als dritter Fahrer saß Earl Bamber im Fahrzeug mit der Startnummer 911. Bamber saß ebenfalls im zweiten Werkselfer, den er sich mit Laurens Vanthoor und Neel Jani teilte.

Porsche profitierte dabei vom Pech von BMW. Die bis kurz vor dem Rennende Führenden Connor De Phillipi, Bruno Spengler und Colton Herta wurden durch einen Kontakt aus der Führung gerissen und auf den vierten Rang zurückgespühlt. Derweil holten John Edwards, Jesse Krohn und Augusto Farfus im zweiten M8 GTE den letzten Podestrang.

In der GTD-Wertung humpelte Porsche zum Klassensieg. Patrick Long, Ryan Hardwick und Jan Heylen verbuchten den Erfolg für Wright Motorsports. Bereits in der Anfangsphase brach bei ihrem 911 GT3 R hinten rechts der Dämpfer. Allerdings entschied man sich das Rennen trotz des Defektes durchzufahren. Den Silberrang sicherte sich das Heart of Racing Team. Darren Turner, Ian James und Roman de Angelis bewegten den Aston Martin Vantage GT3 über die Buckelpiste in Florida. Mario Farnbacher, Matt McMurry und Schinya Michimi wurden Dritte und sicherten sich dadurch die Meisterschaft in der GTD-Klasse.