Daytona: Wayne Taylor Racing gewinnt mit Distanzrekord, BMW ringt Porsche nieder

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Wayne Taylor Racing gewann in Daytona | © IMSA

Wayne Taylor Racing hat die 24 Stunden von Daytona mit einem Distanzrekord gewonnen. Kamui Kobayshi, Scott Dixon, Ryan Briscoe und Renger van der Zande siegte in Florida. BMW hat Porsche in der GTLM-Klasse niedergerungen. In der GTD-Wertung feierte Lamborghini den Hattrick.

Wayne Taylor Racing hat den Saisonauftakt zu der IMSA SportsCar Championship gewonnen. Zudem stellten Kamui Kobayashi, Scott Dixon, Ryan Briscoe und Renger van der Zande mit 833 gefahrenen Runden einen neuen Distanzrekord auf. Das Quartett war vor allem in der zweiten Rennhälfte die bestimmende Kraft. Auch eine Durchfahrtsstrafe und eine Ein-Minuten-Zeitstrafe konnten die Vier nicht auf halten.

Den Silberrang holten die Polesetter vom Mazda Team Joest. Oliver Jarvis, Olivier Pla und Tristan Nunez fehlten am Ende 65 Sekunden auf die Sieger. Das Podest komplettierte JDC-Miller Motorsports. Joao Barbosa, Sebastien Bourdais und Loic Duval kreuzten weitere zwanzig Sekunden später die Ziellinie.

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Das Acura Team Penske musste sich mit den Rängen vier und acht begnügen. Die amtierenden Meister Juan Pablo Montoya und Dane Cameron verloren aufgrund kleinerer technischer Probleme fünf Runden. Das Schwesterfahrzeug wurde in der Anfangsphase von Harry Tincknell im zweiten Mazda RT24-P abgeräumt, weshalb man über zwanzig Runden in der Box verlor.

Der Sieg in der LMP2-Wertung ging an DragonSpeed. Harrison Newey, Henrik Hedman, Colin Braun und Ben Hanley holten den Sieg mit einer Runde Vorsprung auf PR1 Mathiasen Motorsport.

BMW und Porsche liefern sich episches Duell

Das Duell des Rennens allerdings fand in der GTLM-Klasse statt. BMW und Porsche bekriegten sich über nahezu die gesamte Renndistanz in Sekundenabständen. In der Endabrechnung gewannen Jesse Krohn, Chaz Mostert, John Edwards und Augusto Farfus mit ihrem BMW M8 GTE die Klasse. Krohn konnte nach dem letzten Reigen an Boxenstopps relativ entspannt den Sieg nach Hause fahren, weil sich Nick Tandy und Earl Bamber ein hartes Duell um den zweiten Platz lieferten. Beim Debüt der Corvette C8.R sprangen die Plätze vier und sieben heraus.

In der GTD-Klasse durfte Lamborghini den Hattrick bejubeln. Wie 2018 hießen die Gewinner Paul Miller Racing. Bryan Sellers, Madison Snow, Corey Lewis und Andrea Caldarelli durften sich über jeweils eine neue Rolex freuen. Den zweiten Rang holte Grasser Racing in Zusammenarbeit mit Magnus Racing. Das Podest rundete das W Racing Team ab.