Laguna Seca: Acura feiert dominanten Doppelsieg, Porsche gewinnt Sprintcup

119
Acura war in Laguna Seca nicht zu schlagen | © IMSA

Dane Cameron und Juan Pablo Montoya haben durch ihren Sieg in Laguna Seca ihre Meisterschaftsführung ausgebaut. Auch Rang zwei ging an das Acura-Team Penske. In der GTLM-Wertung holten nach über einem Jahr Pause Dirk Müller und Joey Hand ihren nächsten Sieg. Und Porsche gewinnt den Sprintcup.

Kaum besser hätte das Halbfinale der IMSA SportsCar Championship für das Acura-Team Penske laufen können. Die Truppe von Roger Penske holte die ersten beiden Startplätze und auch im Rennen ließen die Acura-Piloten nichts anbrennen. Am Ende feierten Dane Cameron und Juan Pablo Montoya einen dominanten Doppelsieg über ihre Teamkollegen Hélio Castro Neves und Ricky Taylor.

Durch den Sieg in Kalifornien haben Montoya und Cameron ihre Punkteführung auf Luíz Felipe de Oliveira Nasr und Luís Felipe „Pipo“ Derani auf zwölf Zähler ausgebaut, die sich in Laguna Seca mit dem dritten Rang begnügen mussten. Damit reicht dem Acura-Doppel bereits ein siebenter Rang beim Petit Le Mans zum Titelgewinn.

- Anzeige -

Knapp am Podest schrammte Wayne Taylor Racing mit Renger van der Zande und Jordan Taylor vorbei. Der zweite Cadillac von Action Express Racing kam als Fünfter ins Ziel. Der beste Mazda wurde Sechster. Oliver Jarvis und Tristan Nunez zeigten sich hierfür verantwortlich. Das Schwesterfahrzeug dagegen musste nach zwei Stunden mit einem Kupplungsschaden abgestellt werden. Der Nissan-DPi kam als Siebenter ins Ziel.

Ford siegt in der GTLM-Wertung, Porsche holt Sprintcup

Erstmals seit Juli 2018 haben Joey Hand und Dirk Müller wieder in der GTLM-Wertung gewonnen. Das Ford-Doppel setzte sich nach zwanzig Minuten Rennzeit und gab diese Führung nicht mehr ab. Dahinter kamen die Polesetter von BMW ins Ziel. Jesse Krohn und John Edwards fehlten in der Endabrechnung zwanzig Sekunden auf die späteren Sieger.

Lange sah es nach einem Doppelpoduim für BMW aus, jedoch stürmten in der Schlussphase noch beide Corvette-Besatzungen an Connor De Phillippi und Tom Blomqvist vorbei. Am Ende stiegen Jan Magnusse und Antonio García auf die dritte Stufe. Hinter dem zweiten BMW M8 GTE sah der zweite Ford GT das schwarz-weiß karierte Tuch.

Porsche musste sich mit den Plätzen sieben und acht begnügen. Allerdings stehen die Zuffenhausener vor dem Titelgewinn. Earl Bamber und Laurens Vanthoor können ihre Meisterschaft nur noch an die Teamkollegen verlieren, wenn Nick Tandy und Patrick Pilet gewinnen und Vanthoor und Bamber Letzter werden.

Der Klassensieg in der GTD-Wertung ging an die Polesetter von Paul Miller Racing. Corey Lewis und Bryan Sellers zeigten im Lamborghini Huracán eine starke Performance und siegten mit einer halben Minute Vorsprung auf Cooper MacNeil und Toni Vilander im Ferrari 488 GT3. Magnus Racing holte mit dem dritten Platz sein bestes Saisonresultat. Unterdessen haben Mario Farnbacher und Trent Hindman ihre Meisterschaftsführung verteidigt. Das Acura-Duo muss beim Petit Le Mans lediglich antreten, um sich den Titel vorzeitig zu sichern.

Dagegen mussten sich die Gesamtführenden in der Endabrechnung zum Sprintcup geschlagen geben. Diesen holte Porsche-Pilot Zacharie Robichon im 911 GT3 R von Pfaff Motorsports. Dafür holte Meyer Shank Racing die Teamwertung im Sprintcup. Der Herstellertitel wiederum ging an Porsche. Am 12. Oktober wird in Braselton das Finale auf der Road Atlanta ausgetragen.