N’ring 24: Manthey-Racing akzeptiert Wertungsausschluss

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Manthey-Racing hat seine Silbermedaille verloren | © Ralf Kieven (1VIER.com)

Manthey-Racing hat mitgeteilt, den Ausschluss aus der Wertung des diesjährigen 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring zu akzeptieren. Der Porsche 911 GT3 R erfülle zwar die Homologationsauflagen, aber der Meuspather Rennställe hätte im Vorhinein eigene Kontrollen durchführen müssen, um abweichende Werte zu ermitteln.

In einer Stellungnahme hat Manthey-Racing kundgetan, seine Disqualifikation beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring anzuerkennen. Demgemäß sieht der Meuspather Rennstall von einer allfälligen Berufung ab. Darum verlieren Earl Bamber, Michael Christensen, Kévin Estre und Laurens Vanthoor den Silberrang, welche das Fahrerquartett beim Eifelaner Langstreckenwettbewerb erstritten hatte.

Zum Ende der vergangenen Woche teilte der ADAC Nordrhein in einem Kommuniqué mit, die zweitplatzierte Besatzung von Manthey-Racing vorläufig aus der Wertung zu nehmen, weil die Motorleistung des Porsche 911 GT3 nicht den mit Vorgaben des Reglements übereinstimmte. Bei einer technischen Nachüberprüfung auf dem Rollenprüfstand überschritt dieser Wert die festgeschrieben 494 Pferdestärken – nebst vierer Prozent Abweichungstoleranz.

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Obwohl Manthey-Racing bekräftigt, der Neunelfer sei homologationskonform, räumt das Porsche-Gespann zugleich eigene Versäumnisse ein. Denn der genutzte Restriktor mit zweimal 34,6 Millimeter Durchmesser überschritt die Leistungswerte, welche der Technikausschuss des ADAC Nordrhein errechnet hatte. Eine Überprüfung auf dem Leistungsprüfstand in Weissach sowie auf dem Rollenprüfstand in Meuspath hätte notgetan, räumt Manthey-Racing ein.

Somit klettert die Mercedes-AMG-Equipe von Black Falcon im Gesamtklassement empor auf den zweiten Rang. Deren Besatzung fügte sich aus Maximilian Buhk, Hubert Haupt, Thomas Jäger und Luca Stolz zusammen. Außerdem rangiert nun ein weiteres Audi-Ensemble unter den vorderen Dreien: Car Collection Motorsport mit Markus Winkelhock, Christopher Haase, Marcel Fässler und René Rast.