N’ring 24: Veranstalter gibt Mindeststintlänge vor, BMW und Lexus erhalten weniger Sprit

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Für das diesjährige 24-Stunden-Rennen wird eine Mindeststintlänge eingeführt | © Ralf Kieven (1VIER.COM)

Der ADAC Nordrhein hat für das 24-Stunden-Rennen vom Nürburgring eine signifikante Änderung am Regelwerk vorgenommen. Alle Fahrzeuge der SP9-Kategorie dürfen nicht vor der Beendigung der fünften Rennrunde zum Tanken an die Box kommen.

Kurz vor den 24 Stunden vom Nürburgring haben die Veranstalter eine bemerkenswerte Änderung am Regelwerk vorgenommen. Denn alle Fahrzeuge aus der SP9- und SP9-LG-Wertung dürfen erst nach der Beendigung der fünften Rennrunde zum Tanken an die Box kommen. Dabei darf die fünfte Rennrunde in der Boxengasse beendet werden.

Alle anderen Klassen bleiben von dieser Regeländerung verschont, dazu gehört auch die Scuderia Cameron Glickenhaus in der SPX-Klasse. Fahrzeuge aus den SP9-Klassen, die vor der fünften Runde an die Box kommen, müssen nicht die Mindeststandzeit beachten – nur das Tanken wurde verboten, nicht der Wechsel der Reifen und Fahrer. Tankt eine SP9-Mannschaft vor der fünften Runde, spricht die Rennleitung eine Strafe aus, die das Reglement allerdings noch nicht definiert.

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Zudem haben die Veranstalter die Tankgrößen von zwei GT3-Fahrzeugen angepasst. Zum einen wurde das Tankvolumen des BMW M6 GT3 um zwei Liter reduziert. Die maximale Füllmenge des Kraftstoffes schrumpft von 116 Litern auf 114. Bei Lexus wurden sogar fünf Liter Benzin gestrichen – von 116 Litern auf 111 Liter.