Le Mans: Toyota bekommt letztjährigen Reichweitenvorteil zurück

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Toyota bekommt seinen Reichweitenvorteil zurück | © Toyota Motorsport GmbH

Die Veranstalter haben die Equivalence of Technology für die 24 Stunden von Le Mans präsentiert. Demnach bekommt Toyota seinen Reichweitenvorteil zurück, welcher sogar ausgebaut wurde. In den GTE-Wertungen wurden keine Änderungen in Bezug auf den Testtag vorgenommen.

Knapp eine Woche vor dem Start der 24 Stunden von Le Mans haben die Veranstalter die Equivalence of Technology für die LMP1-Klasse vorgestellt. An der Einstufung der Toyota TS050 Hybrid hat sich bis auf die Zuladung von zehn Kilogramm nichts geändert.

Die privaten LMP1-Mannschaften dürfen weiterhin unbegrenzt viel Energie pro Runde benutzen. Auch der maximale Benzindurchfluss pro Rennstunde hat sich zum Testtag nicht verändert und liegt sowohl bei Turbo- als auch Saugmotoren bei 115 Kilogramm pro Stunde.

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Dafür wurde den Privatiers die maximale Benzinmenge pro Stint gekürzt. Im vergangenem Jahr durften beide Antriebsarten noch 52,5 Kilogramm Sprit pro Stint verbrennen, in diesem Jahr wurden diese Werte nach unten korrigiert. Die beiden BR01 von SMP Racing, welche mit einem Turbomotor ausgestattet sind, dürfen nur noch 48,4 Kilogramm pro Stint verbrauchen. Bei den allen anderen Privatiers sank dieser Wert auf 50,8 Kilogramm pro Stint.

Auf der anderen Seite bekommen die privaten einen minimal größeren Nachtankrestriktor. Bei SMP Racing sieht dies wie folgt aus. Der Restriktor wächst von 21,35 Millimeter auf 21,75 Millimeter. Beim Rest des LMP1-Feldes von 21,35 Millimeter auf 22,30 Millimeter. In Spa hatten die Privatiers noch fünfundzwanzig Millimeter (SMP Racing) respektive 24,4 Millimeter (Rebellion Racing, ByKolles Racing und DragonSpeed) große Restriktoren.

An der Balance of Performance in den GTE-Klassen wurden in Bezug zum diesjährigen Testtag keine weiteren Änderungen vorgenommen.