Daytona: Mazda fährt erste Tagesbestzeit beim Roar Before

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Dem Mazda Team Joest war die erste Tagesbestzeit vergönnt | © IMSA

Das Mazda Team Joest hat den ersten Tag des Roar Before bestimmt. Oliver Jarvis verwies Wayne Taylor Racing und das Schwesterfahrzeug in die Schranken. Risi Competizione und Riley Motorsport führten die GT-Klassen an.

Die erste Tagesbestzeit der Saison 2019 der IMSA SportsCar Championship ging an das Mazda Team Joest. Oliver Jarvis umrundete den Straßenkurs von Daytona in 1:35,989 Minuten. Damit war der Brite 0,418 Sekunden als die Mannen von Wayne Taylor Racing. Diesen Cadillac DPi-V.R teilen sich Fernando Alonso, Kamui Kobayashi, Jordan Taylor und Renger van der Zande.

Der Bronzerang ging an den zweiten Mazda. Hier war Harry Tincknell der schnellste Pilot. Danach folgten die beiden Cadillac-Prototypen von Action Express Racing. Intern war der amtierende Meister Felipe Nasr rascher als Filipe Albuquerque. Die Debütanten von Juncos Racing beendeten den Testtag in der kombinierten Wertung auf Position sechs. Den besten Acura des Teams Penske hievte Alexander Rossi auf den siebenten Platz. Dei besten Zehn wurden von Core Autosport, das neuerdings mit Nissan antreten, und beiden Cadillac-Sportwagen von JDC-Miller Motorsports komplettiert.

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In der GTLM-Klasse war überraschend Risi Competizione tonangebend. Davide Rigon brauchte im Ferrari 488 GTE Evo 1:44,718 Minuten, um das 5,73 Kilometer lange Asphaltband einmal zu überqueren. Dem Briten folgte Ryan Briscoe im besten Ford und Patrick Pilet im schnellsten Porsche 911 RSR. Die Meister von Corvette schlossen den ersten Tag auf Platz vier ab. BMW hinkte wie im vergangenen Jahr etwas hinterher. Den Münchenern fehlten eine knappe Sekunde auf Ferrari, Ford und Porsche.

Die GTD-Wertung dominierte von Riley Motorsports. In beiden Trainingseinheiten gelang die Bestzeit der Klasse. Der Bestwert wurde in der zweiten Einheit erzielt. Jeroen Bleekemolen benötigte nur 1:46,452 Minuten für einen Umlauf in seinem Mercedes-AMG GT3. Daniel Serra war im Ferrari 488 GT3 von Spirit of Race über drei Zehntelsekunden langsamer.

Darauf folgten Turner Motorsport im BMW M6 GT3 und Meyer Shank Racing mit dem Acura NSX GT3 Evo. Land Motorsport wurde als sechste Truppe abgewinkt, Herberth Motorsport musste mit Platz achtzehn vorliebnehmen. Am heutigen Samstag stehen insgesamt drei Trainingseinheiten auf dem Programm. Dazu erhalten die Gentlemenfahrer aus der GTD-Klasse eine zusätzliche Einheit.