IMSA: Cadillac verpflichtet Alonso und Kobayashi für Daytona, GTD-Meister vor Ausstieg

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Wayne Taylor Racing hat sich prominent verstärkt | © Dan Burke

Wayne Taylor Racing hat sich für die 24 Stunden von Daytona prominent verstärkt. Fernando Alonso und Kamui Kobayashi starten für die IMSA-Meister von 2017. Darüber hinaus hat Juncos Racing Will Owen als ersten Fahrer genannt, Starworks Motorsport kehrt in die IMSA zurück und die amtierenden GTD-Meister von Paul Miller Racing stehen vor dem Wechsel in die World Challenge. Ein Nachrichtenspiegel.

Alonso und Kobayashi starten für Cadillac

Fernando Alonso wird im kommenden Jahr erneut in Daytona starten. Der zweimalige Formel-1-Weltmeister heuert für den Langstreckenklassiker bei der Cadillac-Mannschaft Wayne Taylor Racing an. Neben dem Spanier wird Kamui Kobayashi Platz nehmen. Das Aufgebot für Daytona komplettieren die Stammfahrer Renger van der Zande und Jordan Taylor.

Die Cadillac-Truppe dominierte die Premierensaison der DPi-Prototypen im vergangenen Jahr. Damals errangen die Mannen von Wayne Taylor unter anderem Siege bei den 24 Stunden von Daytona und den Zwölf Stunden von Sebring. In der abgelaufenen Saison wurden Taylor und van der Zande häufig durch technische Gebrechen zurück geworfen, weshalb die Titelverteidigung ausblieb.

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Juncos Racing engagiert Will Owen

Juncos Racing hat den ersten Piloten für die komplette Saison der IMSA SportsCar Championship benannt. Will Owen bestreitet für die Neulinge die gesamte Saison 2019. Der 23-Jahre alte Brite startet seit zwei Jahren für United Autosports und konnte für die Equipe von McLaren-Boss Zak Brown mehrere Siege in der Europäischen Le Mans Serie, sowie ein Klassenpodium in Le Mans verzeichnen.

Starkworks Motorsport feiert Comeback

Starworks Motorsport hat verkündet, im nächsten Jahr in die IMSA SportsCar Championship zurückzukehren. Das letzte vollwertige Programm stemmte die Mannschaft von Peter Baron im Jahre 2016, als man in der Prototyp Challenge aktiv war.

Als Einsatzgebiet wurde die GTD-Klasse ausgerufen. Dort starten die US-Amerikaner mit einem Audi R8 LMS. Auf der Pilotenseite konnte Ryan Dalziel von Extreme Speed Motorsports verpflichtet werden. An seiner Seite wird Parker Chase Platz nehmen. Chase wird allerdings nur die Langstreckenrennen bestreiten. Demnach ist Starkworks Motorsport noch auf der Suche nach einem zweiten Fahrer, der die gesamte Saison fährt.

Zieht sich Paul Miller Racing zurück?

Offenbar ziehen sich die GTD-Meister der abgelaufenen Saison zurück und wechseln in die World Challenge. Nach Informationen von Sportscar365 spielt der Lamborghini-Rennstall mit dem Wechsel. Ausschlaggebend hierfür sei die neue Fahrereinstufung von Madison Snow, der ab 2019 als Goldfahrer gelistet ist.

Da Paul Miller Racing an der Paarung Snow und Bryan Sellers festhalten will und beide fortan Goldfahrer sind, ist ein Start in der GTD-Wertung nicht möglich. Denn in der GT3-Klasse der IMSA SportsCar Championship muss mindestens ein Fahrer das Lever Silber oder niedriger besitzen. Platinfahrer sind gänzlich verboten.

Daher wechselt die Mannschaft wahrscheinlich in die World Challenge, wo man zwei Lamborghini Huracán GT3 Evo einsetzen möchte. Einen für Sellers und Snow und einen zweiten für eine noch zu nennende Besatzung.

Kein Extra-Auto für Zanardi

Alessandro Zanardi bekommt für seinen Start bei den 24 Stunden von Daytona kein Extra-Fahrzeug gestellt. Daher wird der Italiener in einem der zwei Werks-M8-GTE Platz nehmen. In welchem der beiden voll eingeschriebenen M8 GTE ist allerdings noch unklar.