ELMS: ACO vermeldet Zuwachs von fünf Teilnehmern

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Das ELMS-Teilnehmerfeld wächst wieder | © Julian Schmidt

Der ACO hat die diesjährige Teilnehmerliste der Europäischen Le-Mans-Serie veröffentlicht. Diese umfasst insgesamt einundvierzig Einschreibungen in den Klassen LMP2, LMP3 und GTE. Damit verbuchen die Organisatoren einen Zuwachs von fünf Nennungen gegenüber der vergangenen Saison.

Am Donnerstagnachmittag hat der ACO die Starterliste für die diesjährige Saison der Europäischen Le-Mans-Serie veröffentlicht. Demnach umfasst das Teilnehmerfeld insgesamt einundvierzig Sportwagen. In der Überzahl befinden sich die Prototypen: Siebzehn Mannschaften haben sich in der LMP2-Spitzendivision eingeschrieben, achtzehn weitere Gespanne in der LMP3-Sparte. Lediglich sechs Wettbewerber zählt dahingegen die GTE-Wertung.

In der Oberklasse für LMP2-Boliden treten drei der fünf verfügbaren Fabrikate gegeneinander an: Dallara, Ligier und Oreca. Letztgenannte Marke bildet eine Mehrheit im Fahrerlager. Sieben Besatzungen starten mit einem Oreca-Gefährt, betreut von DragonSpeed, Racing Engineering, G-Drive Racing, Duqueine Engineering, Rebellion Racing und Graff Racing.

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Unterdessen fügt sich das Ligier-Lager aus United Autosports, Panis Barthez Compétition, Algarve Pro Racing und IDEC Sport Racing zusammen, welche insgesamt sechs LMP2-Prototypen einsetzen. In der Minderzahl geht wiederum die Dallara-Sektion an den Start. Die Mannschaften AV Formula, SMP Racing, die Scuderia Villorba Corse und High Class Racing stemmen den Einsatz eines Fahrzeugquartetts.

Die Kategorien LMP3 und GTE belegen wiederum: Quantität garantiert beileibe noch keine Vielgestaltigkeit. Die dritte Liga der Le-Mans-Prototypen ähnelt abermalig einem Ligier-Markenpokal. Fünfzehn der achtzehn Renner stammen aus der Onroak-Manufaktur. Nur DKR Engineering, das Oregon Team sowie die Kooperation aus M. Racing und Yvan Muller Racing starten mit jeweils einem Norma M30.

In der GTE-Riege fechten Spirit of Race, JMW Motorsport und Krohn Racing einerseits, Proton Competition und Ebimotors andererseits das Langzeitduell zwischen Ferrari und Porsche. Die Markenvielfalt beschränkt sich somit auf zwei Hersteller. Gleichwohl verzeichnen die Organisatoren der Europäischen Le-Mans-Serie generell einen positiven Entwicklungsgang. Denn die Gesamtzahl der Saisonmeldung ist gegenüber dem Vorjahr um fünf Einschreibungen gewachsen.

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