Daytona: René Rast erzielt Auftaktbestzeit für Joest Racing

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Mazda bestimmte das Tempo beim Trainingsauftakt | © IMSA

Joest Racing hat im Auftakttraining zum 24-Stunden-Rennen von Daytona die Bestzeit erzielt. Am Mazda-Steuer saß René Rast. Demgegenüber musste die favorisierte Cadillac-Abordnung vorerst mit den Plätzen zwei bis einschließlich vier vorliebnehmen. Auch Oreca setzte einen Akzent.

Im Eröffnungstraining zum 24-Stunden-Rennen von Daytona musste sich die favorisierte Cadillac-Delegation mit den Rängen zwei bis einschließlich bescheiden. Obwohl die GM-Tochter bisweilen tonangebend auftrat, hat sich schlussendlich Mazda mit Joest Racing an der obersten Stelle im Klassement eingeordnet. Die schnellste Rundenzeit erzielte René Rast. Dessen erste Referenzmarke an diesem Wochenende: 1:37,428 Minuten.

Allerdings förderte das Resultat des Trainingsauftaktes eine immense Leistungsdichte zutage. Tristan Vautier, welcher sich innerhalb der Cadillac-Sektion hervortat, musste sich – für Spirit of Daytona Racing im Einsatz – um lediglich sieben Tausendstel einer Sekunde geschlagen geben. Den nachfolgenden Rang belegte Wayne Taylor Racing. Der Rückstand Jordan Taylors betrug ebenfalls nur 0,024 Sekunden.

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Überdies waren auch die Markenkollegen von Action Express Racing imstande, sich auf einem vergleichbaren Niveau über den Traditionskurs in Daytona Beach zu bewegen. Das Delta zum Klassenprimus betrug lediglich 0,091 Sekunden. Unterdessen hinterließ die LMP2-Abordnung Oreca ebenso einen positiven Eindruck. Zuoberst: Alex Brundle mit Jacke Chan DC Racing, dem 0,102 Sekunden zur Bestmarke fehlten.

Ferrari agiert in der GTD-Division federführend

Die Titelverteidiger von Chip Ganassi Racing bestätigte wiederum ihre Aspirationen in der GTLM-Wertung. Ford-Werksfahrer Joey Hand, welcher die Kombination aus Oval und Infield in seinem raschesten Umlauf binnen 1:44,062 Minuten überquerte, belegte den ersten Platz. Auf dem nachfolgenden Rang sortierte sich die einzige Privatmannschaft ein. Alessandro Pier Guidi verhalf Risi Competizione zu Rang zwei. Der Rückstand des Ferrari-Athleten bemaß 0,482 Sekunden.

Dahingegen gaben die Roten in der GTD-Kategorie den Takt vor, beanspruchten die erste und zweite Position. Die schnellste Rundenzeit fuhr Miguel Molina für Risi Competizione. Nach seiner schnellsten Umrundung stoppte die Uhr bei 1:47,223 Minuten. Sein Markenkollege Pedro Lamy von Spirit of Race wurde Zweiter. Die Differenz zum internen Vordermann: exakt sechs Hundertstelsekunden.

In Vorbereitung auf die Qualifikation zum eintägigen Wettstreit auf dem Daytona International Speedway findet um 13.40 Uhr Ortszeit in Florida eine weitere Übungseinheit statt, was wiederum 19.40 Uhr Mitteleuropäischer Zeit entspricht. Anschließend fechten die Teilnehmer in einem dreigeteilten Zeitfahren, welches um 21.55 Uhr beginnt, die Startreihenfolge für das Eröffnungstrennen der IMSA SportsCar Championship aus.