N’ring 24: Team Zakspeed verzichtet auf Teilnahme mit Nissan

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Das Team Zakspeed hat seine Nissan-Nennung zurückgezogen | © Ralf Kieven

Nach dem VLN-Auftakt hat das Team Zakspeed die Entscheidung getroffen, nicht mit dem Nissan GT-R Nismo GT3 am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring teilzunehmen. Stattdessen rücken nun die Vorbereitungen auf den Einsatz des Nachfolgemodells in den Fokus der Niederzissener Mannschaft.

Das Team Zakspeed hat den Entschluss gefasst, sein Nissan-Engagement auf der Nürburgring-Nordschleife vorübergehend zu unterbrechen. Daher tritt das Gespann aus Niederzissen nicht mit dem japanischen Konstrukteur beim 24-Stunden-Rennen an und verzichtet vorerst auf weitere Teilnahmen an der VLN-Langstreckenmeisterschaft. Stattdessen rücken die Vorbereitungen für den Einsatz des GT-R Nismo GT3 der nächsten Generation in den Fokus.

Die Entscheidung gründe auf der Analyse der Ergebnisse der Westfalenfahrt. Demzufolge sei das Team Zakspeed mit dem aktuellen GT-R-Jahrgang außerstande, mit den anderen SP9-Mannschaften auf Augenhöhe zu konkurrieren. Um sich auf das gegenwärtige Wettbewerbsniveau zu hieven, täten kostenträchtige Investitionen not, welche das Team Zakspeed vorzugsweise für den Start mit dem Nachfolgemodell aufwende.

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Die Gegebenheiten nötigten dem Team Zakspeed also die Entscheidung ab. „Beim VLN-Lauf haben wir alles gegeben und lagen im Training mit nur 4,9 Sekunden hinter dem Schnellsten lediglich auf Platz zwölf“, erklärt Teamchef Peter Zakowski in einer Pressemitteilung die Vorgangsweise. „Im Rennen sahen wir als Vierzehnte die Ziellinie. Das ist nicht der Anspruch, den wir haben.“

Nun fiebert das Team Zakspeed dem Programm mit dem neuen Nissan entgegen. „Es ist zwar sehr schade und für das Team und die Fahrer tut es mir Leid. Aber wir müssen realistisch bleiben: Um den Rückstand wettzumachen müssten wir einige investitionsreiche Umbauten vornehmen“, erläutert Zakowski. „Diese müssten im Übrigen auch vom Veranstalter erstmal genehmigt werden. Wir warten gespannt auf die neue Nissan-Generation und freuen uns über zukünftige Einsätze.“

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