Qualifikationsrennen: Phoenix Racing bestimmt die Anfangsphase

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Phoenix Racing führt nach einer Rennstunde | © Christian Moskopp (1VIER.com)

Phoenix Racing konnte seine Poleposition in die Führung ummünzen und führt nach der ersten Rennstunde. Dahinter folgen Frikadelli Racing und Falken Motorsports. Konrad Motorsport musste schon zwei Reifenschäden verzeichnen.

Nach einer gefahrenen Stunde führt Phoenix Racing beim Qualifikationsrennen. Zwar musste Nicki Thiim in der Anfangsphase den Ferrari von Octane126 passieren lassen. Jedoch holte sich der Däne noch in der ersten Rennrunde die Führung zurück. Nach dem ersten Reigen an Boxenstopp führt nun Thiims Teamkollege Michele Beretta knapp vier Sekunden vor Frédéric Makowiecki. Klaus Bachler liegt weitere fünf Sekunden zurück im Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsports.

Auf der vierten Position rangiert der beste Mercedes-AMG. Maximilian Götz weist einen Rückstand von zehn Sekunden auf. Der zweite Elfer aus dem Hause Frikadelli Racing hält den fünften Rang. Rowe Racing und erneut Phoenix Racing folgen auf den weiteren Plätzen. Die besten Zehn komplettieren derzeit Manthey-Racing, Falken Motorsports und das Haupt Racing Team.

Derweil sorgte eine Szene abseits der SP9-Wertung für viel Gesprächsstoff. Andreas Gülden und Peter Terting lieferten sich ein beinhartes und teilweise überhartes Duell in der TCR-Klasse. Dieses endete bereits während der ersten Rennrunde im Bereich Kesselchen. Beide Fahrer wurden zum Glück nicht verletzt, allerdings sorgten die verlorenen Fahrzeugteile für einen Reifenschaden bei Konrad Motorsport, die zu diesem Zeitpunkt um Rang drei kämpften. Eine halbe Stunde gab es einen Folgeschaden, weshalb der Lamborghini von Franz Konrad nicht mehr um den Gesamtsieg kämpfen kann.

Im Interview mit Patrick Simon schilderte der Mathilda-Racing-Teamchef Michael Plaatz die Situation wie folgt:„Andy saß im Auto und meldete, dass es sich mehr wie ein 30-Minuten-Sprintrennen anfühle, weil Peter Terting ein paar mal hinten angeklopft habe. Dass jetzt beide Fahrzeuge draußen sind, können wir in der Vorbereitung des 24h-Rennens nicht gerade brauchen. Da hätten beide anders reagieren können – wobei es jetzt sicher verfrüht wäre, Schuldfragen zu stellen.“