GT-Sport: GRT Grasser Racing Team geht auf Expansionskurs

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Das GRT Grasser Racing Team baut die Kapazitäten aus | © Gruppe C Photography

Im Rahmen der 24 Stunden von Spa-Francorchamps bestätigte das GRT Grasser Racing Team eine Rückkehr in die GT World Challenge Europe im kommenden Jahr. Daneben soll ein viertes Auto im ADAC GT Masters zum Einsatz kommen. In den USA sollen zwei Lamborghini Huracán GT3 im IMSA Michelin Endurance Cup eingesetzt werden.

Das GRT Grasser Racing Team will in der Saison 2021 bis zu acht Fahrzeuge in Europa und den USA einsetzen. Dazu zählen eine Rückkehr in die GT World Challenge Europe sowie ein weiteres Fahrzeug im ADAC GT Masters. In den USA steht der IMSA Michelin Endurance Cup im Fokus des Lamborghini-Rennstalls aus Knittelfeld in Österreich. „Ich bin sehr dankbar, dass wir in der Position sind, so früh für 2021 unsere Pläne machen zu können“, so Teamchef Gottfried Grasser gegenüber SportsCar365.

In der GT World Challenge Europe sollen zwei Autos die fünf Langstrecken-Rennen bestreiten. Eins davon in der Pro-Klasse, das andere im Silver-Cup. Das Silver-Auto soll dabei für das Lamborghini-Juniorenprogramm reserviert sein. Grasser konnte mit seiner Mannschaft im Jahr 2017 Team- und Fahrerwertung im Endurance-Cup gewinnen.

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Im ADAC GT Masters soll das Kontingent von drei auf vier Autos aufgestockt werden. In der aktuellen Saison ist GRT die einzige Mannschaft, die mit dem Lamborghini Huracán GT3 unterwegs ist. Dabei setzte vor allem das junge Duo Steijn Schothorst und Tim Zimmermann Akzente. Auf dem Red Bull Ring holten sie beide Polepositions. Zimmermann führt derzeit die Juniorenwertung an. Das vierte Auto im kommenden Jahr soll auch für Nachwuchspiloten reserviert sein.

Neben dem Europa-Programm arbeitet Grasser an einer Rückkehr in den USA. Bestätigt wurden zwei Autos für den IMSA Michelin Endurance Cup, bestehend aus den vier längsten Rennen des Jahres. In diesem Jahr setzt Grasser gemeinsam mit Magnus Racing ein Auto über die komplette Saison ein. Unklar ist, ob dieses Engagement ebenfalls auf die Langstreckenrennen reduziert wird, oder ob die Allianz zu einem Ende kommt.