IMSA: Mazda reduziert Aufgebot für 2021, Formel-1-Promoter steigt bei Meyer Shank Racing ein

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Mazda tritt nur noch mit einem DPi 2021 an | © IMSA

Mazda wird 2021 nur mit einem RT24-P die gesamte Saison der IMSA SportsCar Championship bestreiten. Überdies hat Liberty Media ein Investment bei Meyer Shank Racing gestartet. Und Inter Europol Competition debütiert beim Petit Le Mans. Ein Nachrichtenspiegel.

Mazda halbiert DPi-Aufgebot

Mazda wird in der kommenden Saison nur mit einem RT24-P in der IMSA SportsCar Championship antreten. Das Fahrzeug soll von Oliver Jarvis und Harry Tincknell pilotiert werden. Jonathan Bomarito stößt für die vier Langstreckenrennen der Meisterschaft dazu. Tristan Nunez agiert fortan als Markenbotschafter für die Japaner.

Mazda begründet die Reduktion damit, dass der Hersteller seine Ressourcen anders aufstellen möchte. Dies beinhaltet auch die Evaluierung eines LMDh-Prototypen für die Saison 2022.

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Durch die Halbierung von Mazda werden in der kommenden Saison wohl nur fünf DPi-Prototypen in der IMSA starten. Mazda nennt einen RT24-P. Dazu kommen je ein Acura ARX-05 von Wayne Taylor Racing und Meyer Shank Racing. Die Fahnen von Cadillac halten wohl weiterhin Action Express Racing und JDC-Miller Motorsports. Jedoch müssen beide Rennställe erst ihr Programm für 2021 offiziell bestätigen.

Liberty Media investiert in Meyer Shank Racing

Der Formel-1-Promoter Liberty Media ist mit einem Investment bei Meyer Shank Racing eingestiegen. Jim Meyer, seines Zeichens Teilbesitzer des Rennstalls, ist aktuell CEO von SiriusXM, die zu Liberty Media gehören.

Meyer Shank Racing hat jüngst seinen Aufstieg in die DPi-Bewertung bekannt gegeben. Zusätzlich plant der Rennstall aus Ohio eine Aufstockung seines IndyCar-Programms. Dort wollen die Amerikaner zwei Wagen ab 2021 einsetzen. Darüber hinaus hat Meyer Shank Racing einen neuen Hauptsitz in Pataskala, Ohio in Auftrag gegeben.

Inter Europol Competition unternimmt Gaststart

Der polnische LMP2-Rennstall Inter Europol Competition wird beim Petit Le Mans einen Gaststart unternehmen. Die Truppe plant den Einsatz eines Orecas 07. Als Fahrer sollen Austin McCusker, Rob Hodes und Jakub Smiechowski zum Einsatz kommen.

United Autosports nennt zwei LMP3 für Daytona

United Autosport wird mit zwei LMP3-Prototypen bei den 24 Stunden von Daytona antreten, denn ab der kommenden Saison sind in der IMSA auch LMP3-Prototypen zugelassen. Die Fahrerpaarungen stehen allerdings noch nicht fest.