Kyalami: BMW setzt Bestzeit vor dem Wetterumschwung

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Sheldon van der Linde war der schnellste Pilot in Kyalami | © Dirk Bogaerts

Sheldon van der Linde war der schnellste Pilot in der ersten offiziellen Sitzung auf dem Kyalami Circuit in Südafrika. Der Lokalmatador fuhr knapp zwei Zehntelsekunden schneller als die Konkurrenz von Audi. Porsche war drittstärkste Kraft im nächtlichen Training. GruppeM Racing befindet sich im Kampf gegen die Zeit, das Auto rechtzeitig zu reparieren.

Das Nachttraining, die erste offizielle Trainingssitzung in Kyalami, begann mit trockenen Bedingungen. Nach einem Drittel der Zeit wechselte jedoch das Wetter und es begann zu regnen. Lokalmatador Sheldon van der Linde schaffte es kurz vor dem Wetterumschwung noch eine Bestzeit in den Asphalt zu brennen. Mit 1:42,942 Minuten beendete der BMW-Pilot das Training an erster Stelle, gemeinsam mit Martin Tomczyk und Augusto Farfus für das Schnitzer-Team.

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Lediglich 0,181 Sekunden langsamer war Audi-Athlet Christopher Haase im R8 LMS von Land-Motorsport. Dahinter reihten sich zwei Porsche-Besatzungen ein. Die Spa-Sieger GPX Racing fuhren auf Rang drei. Schnellster Mann war Michael Christensen mit einer Zeit von 1:43,162 Minuten. Nick Tandy brachte das Frikadelli Racing Team auf die vierte Position.

Joshua Burdon war der schnellste Nissan-Fahrer und hatte einen Rückstand von 0,822 Sekunden auf den südafrikanischen Spitzenreiter. Jordan Pepper brachte seinen Bentley dahinter auf Rang neun. Tabellenführer Mercedes-AMG hat dagegen noch keinen Fuß auf den Boden gebracht. Sergei Afanasiev war der schnellste AMG-Pilot mit 1,220 Sekunden Rückstand. Das Auto von GruppeM Racing befindet sich dagegen nach einem Unfall in den privaten Testsitzungen noch in der Garage.