Macao: Augusto Farfus soll GT-Weltpokal verteidigen

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Augusto Farfus soll seinen Titel in Macao verteidigen | © BMW Motorsport

BMW schickt in diesem Jahr erneut Augusto Farfus zum GT-Weltpokal nach Macao. Der Brasilianer siegte im vergangenen Jahr bei Charly Lamms letzten Rennen als Teamchef bei Schnitzer Motorsport. Einen zweiten Werkswagen pilotiert Joel Eriksson.

Es war das Motorsport-Märchen des letzten Jahres. Augusto Farfus errang den Sieg beim FIA GT World Cup 2018. Diesen widmete er seinen langjährigen Freund und Förderer Charly Lamm, der nach diesem Rennen den Posten als Teamchef beim Team Schnitzer abgab und in Rente ging. Leider verstarb Lamm wenige Wochen später.

Daher wird es für Gustl eine hochemotionale Rückkehr in die chinesische Glücksspielmetropole. Farfus wird am 16. und 17. November erneut für das BMW Team Schnitzer ins Lenkrad greifen. Zusätzlich hat BMW einen weiteren Werks-M6 genannt. Dieser wird vom FIST-Team AAI eingesetzt. Als Fahrer hat BMW Joel Eriksson gemeldet.

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„Macao wird in diesem Jahr sehr speziell werden“, sagt Farfus in einem Presseschreiben. „Zunächst ist es ein Ort, mit dem ich viele tolle Erinnerungen verbinde. Und der Sieg im vergangenen Jahr im FIA GT World Cup war ein Highlight in meiner Karriere. Zusammen mit Charly zu gewinnen, meinem Freund, meinem Mentor, der mir und meiner Familie persönlich eng verbunden war, war etwas ganz Besonderes.“

„In diesem Jahr hoffen wir, diesen Erfolg im Andenken an Charly wiederholen zu können. Wir wissen, dass das eine große Herausforderung wird, aber wir fahren dort nun im dritten Jahr in Folge mit dem BMW M6 GT3 und haben die nötige Erfahrung gesammelt. Wir werden unser Bestes versuchen und alles geben, um wieder erfolgreich zu sein“, gibt sich Farfus kämpferisch.

Auch Eriksson kann auf viele Erfahrungen auf dem Guia Circuit zurückblicken. „Ich bin begeistert, auch in diesem Jahr wieder nach Macao zurückkehren zu können – diesmal sogar als Vertreter von BMW Motorsport im FIA GT World Cup“, sagt Eriksson. „Ich habe mich in meinen Formel-3-Jahren in den Guia Circuit verliebt und kann es kaum erwarten, ihn nun im BMW M6 GT3 zu erleben. Ich kenne die Jungs vom FIST-Team AAI bereits und arbeite gerne mit ihnen zusammen. Es ist schwer einzuschätzen, was auf mich zukommt. Ich werde mich im Vergleich zur Formel 3 sicher etwas umstellen müssen, aber ich danke BMW für das große Vertrauen, das sie bei so einem wichtigen Rennen in mich setzen.“