Dubai 24: Audi und Lamborghini kämpfen um Führung, Black Falcon lauert

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Lamborghini kämpft mit Audi um die Führung in Dubai | © Creventic

Während der Startphase haben Audi und Lamborghini ihre Anwartschaft auf den Gesamtsieg bei den 24 Stunden von Dubai untermauert. Die beiden Konzernschwestern machten einander gegenseitig die Führungsposition abspenstig. Derzeit obenauf: Car Collection Motorsport und Grasser Racing. Die Titelverteidiger warten ab.

Mit Fortdauer des ersten Distanzsechstels ist es der VAG-Delegation gelungen, ihren Favoritenstatus beim 24-Stunden-Rennen von Dubai zu verfestigen. Seit Anbeginn duellieren sich Audi und Lamborghini um den Führungsrang in der Wüste Arabiens, mitunter im direkten Aufeinandertreffen. Allein Mercedes-AMG tritt der Dominanz bislang – zumindest andeutungsweise – entgegen.

Nach Einbruch der Dunkelheit stehen Car Collection Motorsport und Grasser Racing im Begriff, ihre Stellung am oberen Ende des Klassements peu à peu zu konsolidieren. In wechselnder Reihenfolge bauen die beiden Gespanne ihren Vorsprung auf dem orientalischen Rundkurs aus. Im Augenblick führ Audi-Athlet Rik Breukers mit einminütigem Abstand vor Lamborghini-Kontrahent Rolf Ineichen.

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Die Audi-Markenkollegen des W Racing Teams und Mücke Motorsport behaupten ebenfalls ihre Positionen unter den besten Sechs. Im herstellerinternen Wettstreit rangierte Michael Vergers zur Stunde vor Stefan Mücke. Zu Anfang vermochte überdies die Lamborghini-Equipe von Target Racing, sich in der Spitzengruppe zu positionieren, geriet jedoch nach und nach ins Hintertreffen. Giacomo Altoé bewegt sich mittlerweile jenseits der besten Zehn.

V8 Racing überzeugt mit seinem GT2-Gefährt

Titelverteidiger Black Falcon verzichtete wiederum auf eine offensive Vorgehensweise. Stattdessen bezieht das Mercedes-AMG-Team die Verfolgerposition. Zurzeit ist Luca Stolz Dritter. Als bester Porsche-Rennstall tat sich wiederum Herberth Motorsport, hervor, welcher ebenso noch im Hintergrund agiert. Nichtsdestoweniger blieb Alfred Renauer bis dato in Kontakt zu den Vorderen des Teilnehmerfeldes.

Gewohnheitsgemäß Verwirrung stifteten die Strategievielfalt bei den Boxenstopps und die ersten Code-60-Unterbrechungen, welche wiederholt Positionsverschiebungen auf dem Tableau herbeiführten. Das Schwenken der magentafarbenen Flaggen beförderte einstweilig auch die Scuderia Praha an die Spitze. Inzwischen ist Ferrari-Pilot Matteo Malucelli allerdings wieder ans untere Ende der ersten Zehn zurückgefallen.

Darüber hinaus erbrachte V8 Racing mit der angejahrten Chevrolet Corvette C6.R GT2 eine achtungswürdige Leistung. Das niederländische Ensemble belegte phasenweise den ersten Platz der Pro-Am-Wertung und bleibt unverändert unter den besten Zehn der Gesamtwertung. Im Moment sitzt Rick Abresch im Cockpit. Einen desolaten Auftritt lieferten hinwiederum KCMG und Nissan ab, welche stets nur eine zweistellige Position innehatten.