Langstrecken-WM: BMW absolviert ersten Endurance-Test

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BMW lotet mit dem M8 GTE die Grenzen aus | © BMW Motorsport

Die BMW-Werksmannschaft hat mit dem M8 GTE erstmals einen Dauerlauf unternommen. Auf der südfranzösischen Strecke in Le Castellet fuhr der neue Einsatzwagen für die Langstrecken-WM über vierundzwanzig Stunden ohne nennenswerte Probleme. Der erste reale Test sind die 24 Stunden von Daytona.

BMW hat mit seinem neuen Einsatzfahrzeug für die kommende Saison einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht. Erstmals musste der M8 GTE seine Langstreckentauglichkeit in Le Castellet unter Beweis stellen. Während des dreitägigen Tests absolvierte die Werksmannschaft aus München auch einen 24-Stunden-Dauerlauf.

Teilnehmer neben den Team- und Werksmitarbeitern waren die Werksfahrer Martin Tomczyk, António Félix da Costa, Philipp Eng und Alexander Sims. Alle vier Piloten könnte man inzwischen als gesetzt betrachten in den Cockpits in der Langstrecken-WM oder der IMSA-Serie. Sie waren bisher auch schon in das GT-Programm des Herstellers involviert.

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Den Beginn markierte ein Performance-Test, der den aktuellen Fähigkeitsstand des Autos darstellen sollte. Nach dem letzten Test hatte BMW einige Änderungen an der Aerodynamik vorgenommen. Anschließend folgt eine Vorbereitung des Setups, bevor die 24-Stunden-Simulation unternommen wurde. Ziel war es, die Standfestigkeit des Autos auszuloten.

Jens Marquardt, BMW-Motorsportdirektor, zeigte sich nach dem Test positiv: „Wir haben gesehen, dass es (der BMW M8 GTE, Anm. d. Red.) den Marathon ohne größere Probleme übersteht.“ Weitere Tests würden nun wieder in den USA stattfinden. Der Zeitplan bleibt für die Mannschaft dennoch eng. Bereits Ende Januar muss sich der M8 bei den 24 Stunden von Daytona unter Beweis stellen.