VLN: Manthey-Porsche kassiert Zeitstrafe und verliert den Tagessieg

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Manthey-Racing hat den Sieg knapp verloren | © Ralf Kieven

Wie gewonnen so zerronnen: Manthey-Racing wurde der knappe Sieg beim Barbarossapreis, dem achten Rennen der VLN-Saison, kurz nach dem Zieleinlauf wieder aberkannt. Der Grund: Das Porsche-Duo Earl Bamber und Kévin Estre wurde des Überholens unter gelben Flaggen überführt. Damit rückt Haribo Racing auf Platz eins.

Manthey-Racing hat seinen VLN-Tagessieg unmittelbar nach dem Zieleinlauf des diesjährigen Barbarossapreises wieder eingebüßt. Aufgrund eines Überholmanövers unter gelber Flagge strafversetzten die Sportkommissare das Porsche-Gespann Kévin Estre und Earl Bamber auf den zweiten Rang. Damit gehen Lance David Arnold und Uwe Alzen von Haribo Racing als Gewinner des drittletzten Laufes der Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife hervor.

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Manthey Racing kommentiert den Vorfall auf seiner Facebookseite sportlich korrekt: „Im Eifer des Gefechts passieren Fehler, welche Strafen nach sich ziehen. Deshalb akzeptieren wir natürlich die Zeitstrafe und gratulieren dem Haribo Racing Team ganz herzlich zum Sieg. Es war ein grandioser Kampf. Eins möchten wir jedoch betonen. Unsere Fahrzeugcrew bleibt Sieger.“

Ironie des Schicksals: Uwe Alzen profitiert diesmal von einer der drastischen Zeitstrafen, welche sein Bruder kürzlich derart hart kritisierte und die für das gemeinsam geführte Rennteam zum Anlass genommen wurden, der VLN im kommenden Jahr fern zu bleiben.