Gary Paffett: „Ich möchte mehr Rennen bestreiten“

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Gary Paffett strebt weitere GT-Einsätze an | © Daimler Media

Gary Paffett plant weitere Teilnahmen an GT-Veranstaltungen. Nach seiner Premiere beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps stehe dies für den DTM-Fahrer „zu einhundert Prozent“ fest. Sein Fazit nach dem Erstauftritt in den Ardennen: „Es war ein unglaubliches Rennen.“

Nach seinem Debüt beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps bekräftigt Gary Paffett, in Zukunft an weiteren Veranstaltungen im GT-Sport teilzunehmen. „Vor dem Wochenende habe ich schon darüber nachgedacht, aber danach steht für mich zu einhundert Prozent fest: Ich möchte wiederkommen und mehr Rennen bestreiten“, betont der DTM-Pilot mit Emphase, welcher bei Mercedes-AMG unter Vertrag steht.

Obwohl sich das Leistungsniveau der DTM-Prototypen und GT-Sportwagen unterscheidet, bärgen die Überrundungsvorgänge den Reiz am Endurance-Wettbewerb. „Natürlich ist es ein wenig anders“, räumt Paffett an. „Die Fahrzeuge sind nicht ganz auf dem Level der DTM-Autos. Aber bei fünfundsechzig Autos im Feld überholst du auf jeder Runde vier bis fünf Autos. Das ist absolut unglaublich. So etwas gibt es in keiner anderen Rennserie.“

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Wie fällt sein Resümee nach der GT3-Kraftprobe im Ardenner Wald aus? „Es war ein unglaubliches Rennen“, rapportiert Paffett. „Ich denke nicht, dass es ein normales 24-Stunden-Rennen in Spa gewesen ist. Es war Wahnsinn, unseren Speed zu sehen, dann die Strafe zu bekommen, von so weit hinten zu starten und sich trotz eineinhalb Runden Rückstand bis in Reichweite des Podiums zu bringen.“

Insbesondere das Finale am Sonntagnachmittag, als ein Unwetter das Klassement durcheinanderwirbelte, habe bei Paffett einen bleibenden Eindruck hinterlassen. „Und dann die Dramatik der letzten halben Stunde, in der wir eine Strafe erhielten und das Podium verpassten“, berichtet der Athlet aus dem Vereinigten Königreich. „Es war wie eine Achterbahnfahrt. Einfach unglaublich.“