Nürburgring: Porsche fährt im Abschlusstraining abermals Bestzeit

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Porsche fährt zum dritten Mal Bestzeit am Ring | © Porsche

Auch im letzten WM-Training auf dem Nürburgring hat Porsche den ersten Platz belegt. Nach einer Verzögerung wegen Nebel fuhr die Delegation aus Weissach abermals Bestzeit. Derweil setzte Toyota ein Akzent. In der GTE-Pro-Liga dominierten wiederum AF Corse und Ferrari die Samstagssitzung.

Im WM-Abschlusstraining auf dem Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings hat Weltmeister Porsche seine Favoritenstellung an diesem Wochenende nochmals untermauert. An vorderster Stelle reihte sich Mark Webber ein. Nach seinem raschesten Umlauf stoppt die Uhr bei 1:41,002 Minuten. Stallgefährte Marc Lieb positionierte sich hingegen nur an fünfter Stelle, befand sich 1,237 Sekunden im Hintertreffen.

Indes platzierte Toyota ein erste Ausrufezeichen, nachdem sich der Konstrukteur aus Fernost bis dato hintanstellte. Anthony Davidson beanspruchte den zweiten Platz und verfehlte die Sitzungsbestmarke um 0,291 Sekunden. Markenkollege Kamui Kobayashi musste allerdings mit Rang sechs vorliebnehmen – mit einem Rückstand von 1,307 Sekunden. Audi belegte die Plätze drei und vier – intern klassierte sich Lucas di Grassi (+0,540 Sekunden) vor André Lotterer (+0,997 Sekunden).

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Im Zweikampf der Privatiers war Rebellion Racing obenauf. Alexandre Imperatori meisterte den Rundkurs in der Vulkaneifel binnen 1:46,901 Minuten. ByKolles Racing agierte allerdings auf Augenhöhe. In der LMP2-Klasse bestimmte die Oreca-Abordnung das Tempo. Vorneweg: Jota Sport und Manor. René Rast fuhr eine Bestzeit von 1:50,260 Minuten und unterbot Antonio Pizzonia somit um 0,723 Sekunden.

Nebel verursacht Verzögerung des dritten Trainings

Die Roten dominierten unterdes die GTE-Pro-Liga. Das Ferrari-Werksgespann von AF Corse okkupierte die Ränge eins und zwei. Im innerbetrieblichen Duell behauptete sich Gianmaria Bruni gegenüber Davide Rigon. Die Bestleistung des Klassenschnellsten: 1:57,145 Minuten – 0,225 Sekunden flotter als sein Hintermann. Ford und Chip Ganassi Racing mussten sich folglich unterordnen. Harry Tincknell wurde Dritter. Der Rückstand: 0,385 Sekunden.

In der GTE-Am-Amateurwertung wetteiferte Ferrari dagegen mit Porsche um die vordersten Ränge – mit dem besseren Ausgang für die Marke aus Stuttgart-Zuffenhausen. David Heinemeier Hansson beförderte sich mit einem Bestwert von 2:00,360 Minuten an die oberste Stelle im Klassement. Markenkollege Joël Camathias von KCMG belegte den dritten Platz – mit 0,636 Sekunden Rückstand. Dazwischen: AF-Corse-Pilot Rui Águas, dem 0,566 Sekunden fehlten.

Nebelschwaden verzögerten zu Anfang den Trainingsbeginn am Fuße der Nürburg. Das Zeitfahren begann daher mit einer viertelstündigen Verspätung. Zudem herrschten vorderhand regnerische Bedingungen, jedoch trocknete der Asphalt sukzessive ab, ehe neuerliche Schauer einsetzen. Die zweigeteilte Qualifikation für das Sechs-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring haben die Organisatoren für 14.15 Uhr anberaumt.