Sebring 24: Rutronik Racing holt ersten Creventic-Sieg bei Veranstaltungspremiere

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Rutronik Racing erfocht den Triumph in Sebring | © Crevenic

Rutronik Racing hat bei der Veranstaltungpremiere der 24 Stunden von Sebring seinen ersten Sieg in der Creventic-Meisterschaft eingefahren. Michael Doppelmayr, Markus Winkelhock, Elia Erhart und Swen Herberger überquerten die Ziellinie mit nicht einmal zweiminütigem Vorsprung. Den Herberth-Motorsport-Konkurrenten unterlief ein folgenschwerer Fehler.

Bei der Premiere der 24 Stunden von Sebring hat Rutronik Racing den Sieg davongetragen. Zugleich errang das Audi-Gespann auf dem Flughafenkurs im südlichen Zentralflorida somit seinen ersten Erfolg in der Creventic-Langstreckenserie. Das vierköpfige Fahrerensemble Michael Doppelmayr, Markus Winkelhock, Elia Erhart und Swen Herberger erklomm schlussendlich die höchste Stufe des Podiums.

Von der Poleposition losgefahren, festige Rutronik Racing in der Startphase des eintägigen Wettstreits zunächst seinen Führungsrang, ehe Herberth Motorsport der Audi-Mannschaft als Hauptwidersacher entgegentrat. Die Porsche-Kontrahenten erhöhten nach und nach den Druck, eroberten schließlich während des ersten Boxenstoppdurchgangs die Spitzenposition im Klassement.

Nach Regenschauern zu Beginn des Rennens und am Sonntagmorgen setzten bei ungefähr sechsstündige Restzeit nochmals heftige Niederschläge ein. Die Wassermassen auf dem Asphalt bereiteten den Wettbewerben zunehmend Schwierigkeiten. Daher entschied die Rennleitung, den Streckenbetrieb vorübergehend mit der roten Flagge zu unterbrechen; während der Unterbrechung parkten die Fahrzeuge in der Box.

Bei der Wiederaufnahme des Rennens beging Herberth Motorsport einen niederlagenbringenden Fehler. Das Porsche-Team missachtete das Signal am Ausgang der Boxengasse – ein Vergehen, das die Regelhüter mit einer zweiminütigen Zeitstrafe ahndeten. Beim Überqueren des Zielstrichs verzeichneten Daniel Allemann, Ralf Bohn und Alfred Renauer letzten Endes eine Rückstand von lediglich einer Minute und vierundvierzig Sekunden.

Leipert Motorsport gewinnt GTX-Wertung

Die Stallgefährten Jürgen Häring, Bobby Gonzales, Wolfgang Triller, Felix Neuhofer und Marco Seefried sortierten sich in der Frühphase des vierundzwanzigstündigen Kräftemessens ebenfalls in der Spitzengruppe ein, mussten sich letzthin jedoch wegen eines Getriebeproblems mit dem gesamtzehnten Rang bescheiden. Das Podium aller Klassen komplettierte unterdes die siegreich 991-Truppe von Willi Motorsport by Ebimotors: Fabrizio Broggi, Sergiu Nicolae und Sabino de Castro.

In der GTX-Wertung schnitt Leipert Motorsport mit seinem Lamborghini Huracán Super Trofeo am besten ab. Gregg Gorski, Gerhard Watzinger, Lance Bergstei, Al Miller und Kenton Koch wurden Gesamtfünfte. Dahinter reihten sich die GT4-Gewinner ein: Matt Travis, Jason Hart, Anthony Noble, Alex Mayer und Zac Anderson im Porsche 718 Cayman GT4 CS MR von Nola Sport.

Die TCR-Kategorie entschied währenddessen AC Motorsport auf dem Sebring International Raceway zu seinen Gunsten. Stéphane Perrin, Mathieu Detry, Rik Breukers und Matthew Taskinen hievten ihren Audi RS3 LMS an achter Stelle im Gesamtteilnehmerfeld über die Ziellinie. Platz eines in der TCX-Division belegte Nordschleife Racing mit seinem Ligier JS2 R, den Guillaume Roman, Lucca Ayari, Cédric Houot und Michel Sallenbach pilotierten.