Mugello 12: Herberth Motorsport verteidigt Titel

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Herberth Motorsport gewann erneut die Zwölf Stunden von Mugello | © Creventic

Ralf Bohn, Daniel Allemann sowie Robert und Alfred Renauer haben bei den Zwölf Stunden von Mugello den Titel für Herberth Motorsport verteidigt. Damit gelang dem Rennstall aus Jedenhofen als erstes Team, den Wettstreit in der Toskana insgesamt dreimal zu gewinnen.

Herberth Motorsport hat den Sieg bei den diesjährigen Zwölf Stunden von Mugello davongetragen. Somit hat das Jedenhofener Team nicht nur seinen Titel verteidigt, sondern als bislang erstes Gespann dreimal die Trophäe beim halbtägigen Wettstreit in der Toskana erfochten. Die zweite Veranstaltungsetappe von der Poleposition begonnen, überquerten die Porsche-Piloten Ralf Bohn, Daniel Allemann sowie Robert und Alfred Renauer die Ziellinie mit drei Runden Vorsprung.

Den zweiten Platz belegte die Scuderia Praha mit ihrer Ferrari-Besatzung Josef Kral, Miroslav Výboh und Matúš Výboh. Das Siegertreppchen komplettierten die Porsche-Fahrer Roberto, Pampanini, Mauro Calamia und Ivan Jacoma von Dinamic Motorsport. Die Entscheidung im Duell um die Silbermedaille fiel ungefähr eine halbe Stunde vor dem Rennende, als Výboh sich beim Ansteuern der ersten Kurve mit einem beherzten Überholmanöver auf der Außenseite an Widersacher Jacoma vorbei beförderte.

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An vierter Steller hievten sich Jürgen Häring, „Bobby Gonzales“, Stefan Aust und Marco Seefried – ebenfalls für Herberth Motorsport – über den Zielstrich. Die besten Fünf vervollständige Rutronik Racing by TECE. Im Audi-Cockpit rotierten Michael Doppelmayr, Pierre Kaffer, Elia Erhart und Swen Herberger, welche sich im Zielsprint gegen die Porsche-Lenker Pieder Decurtins, Manuel Lauck und Marc Basseng von T2 Racing durchsetzten.

In der GTX-Division reklamierte unterdessen Reiter Engineering den Erfolg für sich. Eike Angermayr, Nicolai Elghanayan, Horst Felbermayr junior und Mads Siljehaug triumphierten im KTM X-Bow GTX mit vierundzwanzig Umläufen Vorsprung. Den 991-Markenpokal entschied wiederum Willi Motorsport by Ebimotors zu seinen Gunsten. Am Cup-Lenkrad: Fabrizio Broggi, Sergiu Nicolae und Sabino de Castro.

Centri Porsche Ticino gewann derweil die GT4-Kategorie. Christian de Kant, Thomas Herbst, Antonio Spavone, Valerio Presezzi und Alessandro Fogliani wechselten sich im Porsche 718 Cayman GT4 CS MR ab. In der TCR-Liga erklommen die Cupra-Athleten Ivo und Rik Breukers die höchste Stufe des Stockerls. Das Speed-Lover-Duo Kurt Hensen und Philippe Wils gewann im Porsche 718 Cayman GT4 CS die TCX-Klasse. Der nächste Creventic-Lauf findet am vorletzten Aprilwochenende in Le Castellet statt.