Langstrecken-WM: Tausend Meilen von Sebring wurden abgesagt

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In diesem Jahr wird es kein Tausend-Meilen-Rennen von Sebring geben | © FIA WEC

Aufgrund der steigenden Ausbreitung des Coronavirus hat US-Präsident Donald Trump ein Einreisestopp in die USA beschlossen. Da sich noch sehr viele Fahrer, Teammitglieder und Offizielle der Langstrecken-WM in Europa aufhalten, ist eine Durchführung der Tausend Meilen von Sebring unmöglich geworden.

US-Präsident Donald Trump hat am gestrigen Mittwoch ein komplettes Einreiseverbot von Nicht-US-Bürgern aus Europa ausgesprochen. Hintergrund ist die flächendeckende Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS CoV 2. Da sich noch sehr viele Piloten, Teammitglieder und Offizielle in Europa aufhalten, ist eine Durchführung der Tausend Meilen von Sebring unmöglich geworden. Daher sah sich der ACO und die FIA gezwungen, das zweite US-Gastspiel der Langstrecken-WM abzusagen.

„Die Entscheidung ist uns keinesfalls leicht gefallen. Unsere Teams und Offizielle haben sich sehr gefreut vor den enthusiastischen Fans in Sebring fahren zu können. Da nun leider das Einreiseverbot ausgesprochen wurde, akzeptieren wir natürlich die Entscheidung. Die Gesundheit und das Wohlergehen von allen Beteiligten steht an oberster Stelle“, erklärte der FIA-WEC-Geschäftsführer Gérard Neveu.

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Logischerweise haben die Organisatoren die Testfahrten, welche am 14. und 15. März hätten stattfinden sollten, ebenfalls abgesagt. Ob die IMSA das Zwölf-Stunden-Rennen von Sebring ebenfalls absagt, ist noch unklar.