Road America: Mazda holt dritten Sieg in Folge mit Distanzrekord

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Mazda siegte knapp vor dem Acura | © IMSA

Das Mazda Team Joest hat seinen nächsten Triumph eingefahren. Es ist bereits der dritte Gesamtsieg in Folge. Ford holte in der GTLM-Klasse einen Doppelsieg. Bei den GT3-Fahrzeugen siegte zum zweiten Mal in Folge Pfaff Motorsports.

Kaum besser kann der Sommer für das Mazda Team Joest laufen. Nachdem man bei den Sechs Stunden von Watkins Glen den Sieglosfluch brach, folgte eine Woche später in Mosport der nächste Doppelsieg. Beim gestrigen Prestigerennen auf der Road America holte die Truppe seinen dritten Gesamtsieg in Folge.

Jonathan Bomarito und Harry Tincknell siegten wie schon im Bundesstaat New York. Da das Rennen durch keine einzige Neutralisierung eingebremst wurde, stellte die siegreiche Mazda-Truppe einen neuen Distanzrekord auf. Durch die drei Topresultate meldet sich Bomarito im Meisterschaftskampf zurück. Bei noch zwei ausstehenden Läufen fehlen dem Amerikaner siebzehn Punkte auf die Führenden Dane Cameron und Juan Pablo Montoya, welche für das Acura Team Penske den zweiten Platz in Elkhart Lake sicherten.

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Die dritte Position ging an die zweite Mazda-Besatzung. Tristan Nunez und Oliver Jarvis zeigten sich hierfür verantwortlich. Über die gesamte Renndistanz balgten diese drei Autos um den Sieg. In der Endabrechnung trennten die drei Duos etwas mehr als drei Sekunden. Ebenfalls lange im Kampf um die Führung verwickelt war das zweite Auto vom Team Penske. Allerdings warfen zwei unplanmäßige Stopps die Polesetter Ricky Taylor und Helio Castroneves auf den siebten Platz zurück.

Auf Schadensbegrenzung aus waren die Cadillacs von Action Express Racing und Wayne Taylor Racing. Felipe Nasr und Pipo Derani fehlten am Ende über fünfundsiebzig Sekunden auf die späteren Sieger. Als Fünfte kamen Renger van der Zande und Jordan Taylor ins Ziel. Der zweite Wagen von Action Express Racing wurde Sechster. Zum zweiten Mal in Folge musste CORE Autosport seinen Nissan DPi mit einem Getriebeschaden abstellen.

Ford feiert Doppelsieg, Pfaff Motorsports siegt in der GTD

Auch Ford durfte sich über den nächsten Sieg freuen. Wie in Mosport streckten Ryan Briscoe und Richard Westbrook die Siegertrophäe gen Himmel. Dirk Müller und Joey Hand machten den Doppelsieg für die Detroiter perfekt und hielten damit den Kampf um die Herstellerkrone gegenüber Porsche offen.

Lange Zeit sah vieles nach einem Corvette Sieg aus. Jedoch sorgten zwei Batteriewechsel dazu, dass Jan Magnussen und Antonio García nur Vierte wurde. Dazwischen quetschten sich die Porsche-Athleten Earl Bamber und Laurens Vanthoor. Der beste BMW M8 GTE wurde als Fünfter abgewinkt. Danach folgte die zweite Corvette, sowie Patrick Pilet und Nick Tandy im zweiten Werkselfer. Jesse Krohn und John Edwards mussten mit Bremsproblemen das Rennen aufgeben.

Zu guter Letzt wiederholte auch der GTD-Sieger aus Mosport seinen Triumpf auf der Road America. Die kanadische Porsche-Mannschaft von Pfaff Motorsports lieferte sich dabei über die gesamte Renndistanz ein packendes Duell mit dem Lamborghini Huracán GT3 Evo von Paul Miller Racing.

Am Ende setzten sich Matt Campbell und Zach Robichon knapp gegen Bryan Sellers und Corey Lewis durch. Den dritten Podestrang in Folge holten Bill Auberlen und Robby Foley für Turner Motorsport.

Am 25. August steht der nächste Wertungslauf auf der Agenda. Dann gastiert die Serie auf dem Virginia International Raceway.