Austin 24: Mercedes-AMG glänzt beim Creventic-Saisonabschluss

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Schnell, aber nicht konstant: R-Motorsport | © Creventic

R-Motorsport fährt in beiden Segmenten Bestzeit

Obendrein beförderte eine Code-60-Unterbrechung zur Unzeit die Mannschaft ins Hintertreffen. Ein Abflug nebst Einschlag in die Streckenbarriere brachte zudem eine halbstündige Reparaturpause mit sich, weshalb R-Motorsport bloß noch nach Schadenslimitierung trachtete. Ein Teilerfolg: Sowohl am Samstag als auch am Sonntag erzielte Kirchhöfer die schnellste Rundenzeit. Im ersten Abschnitt glückte ein Umlauf binnen 2:07,862 Minuten, sodann eine Verbesserung auf 2:06,971 Minuten.

„Ein schwieriges Rennen für unser hart arbeitendes Team mit Höhen und Tiefen“, resümierte darum Kamelger, welche nichts nur ins Aston-Martin-Steuer griff, sondern auch die Position des Teamchefs bekleidet, in einer Pressemitteilung. „Nach der überzeugenden Bestzeit im Qualifying stellte Marvin in der Anfangsphase des ersten Rennabschnitts mit seinen Führungsrunden unsere Wettbewerbsfähigkeit unter Beweis. Zudem erzielte er die schnellste Rennrunde der Veranstaltung.“

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In der 991-Wertung triumphierte derweil JDX Racing. Im Cockpit rotierten Alan Metni, Mark Kvamme, Trenton Estep und David Baker. Die GT4-Klasse gewann wiederum Classic BMW mit seinem Vierermodell, pilotiert von dem Fahrerquintett Mike Vess, Jason Hart, Andrew Davis, Curt Swearingin und Matt Travis. In der TCR-Liga machte LMS Racing mit seinem Seat Léon Cupra TCR DSG das Rennen. Am Volant: Antti Buri, Olli Kangas, Kari-Pekka Laaksonen und Ronny Jost.

Den SP2-Erfolg errang VDS Racing Adventures mit seinem Marc Focus V8, den Raphaël van der Straten, Paul Stoffel, Hary Putz, José Close und Nicolas Verdonck über den nordamerikanischen Grand-Prix-Kurs bewegten. Das Tandem Hofor-Racing und Bonk Motorsport triumphierte wiederum in der Cup-1-Wertung für die Zweierreihe der Bayerischen Motorenwerke. In der Mitte des Stockerls jubelten Martin Kroll, Michael Schrey, Michael Fischer, Bernd Küpper und Gustav Engljaehringer.

Die 24-Stunden-Serie der Creventic-Agentur begibt sich nun in zweimonatige Winterpause, ehe die vierzehnte Auflage der 24 Stunden von Dubai im Januar bereits die nächstjährige internationale Langstreckensaison eröffnen. Die kontinentale Meisterschaft in Europa beginnt wiederum mit dem Zwölf-Stunden-Rennen im Autodromo Internazionale del Mugello am letzten Märzwochenende.