Mid-Ohio: Premierensiege für Team Penske und Lexus

483
Das Team Penske gewann erstmals | © Dan Burke

Das Acura-Team Penske hat auf der Strecke von Mid-Ohio einen verdienten Doppelsieg gefeiert. Joest Racing komplettierte das Podest. Ford setzte sich knapp gegen BMW in der GTLM-Wertung durch. Lexus durfte den ersten Erfolg in der GTD-Wertung überhaupt bejubeln. Das Rennen fand ohne Neutralisierungen statt.

Der vierte Saisonlauf der IMSA Sportscar Championship bot engen Sportwagensport auf der Strecke von Mid-Ohio. Was IMSA untypisch war: Das gesamte Rennen kam ohne Neutralisierungen aus. Bei perfekten äußeren Bedingungen nutzte das Acura-Team Penske seine perfekte Ausgangslage und münzte die erste Startreihe in einen Doppelsieg um.

Doch ganz so einfach hatte es die Mannschaft von Roger Penske nicht. Joest Racing setzte der Acura-Werksmannschaft ordentlich zu und bot der Premiummarke von Honda vor allem im Mittelteil einen spannenden Kampf um die Führung. Schlussendlich behielten Hélio Castroneves und Ricky Taylor die Oberhand und fuhren den Sieg nach Hause. Es ist der erste Sportwagensieg von Penske seit den Einsätzen mit dem Porsche RS Spyder.

- Anzeige -

Auf Rang zwei beendeten Juan Pablo Montoya und Dane Cameron das Rennen. Nicht nur das Team Penske scheint endgültig in der IMSA Sportscar Championship angekommen zu sein, auch Joest Racing war über das gesamte Wochenende hinweg bei der Musik und belohnte sich mit einem dritten Gesamtrang. Diesen fuhren Oliver Jarvis und Tristan Nunez ein. Das Schwesterfahrzeug kämpfte ebenfalls lange um die Führung mit, musste aber knapp nach der Halbzeit aufgrund eines Aufhängungschadens zurückgezogen werden.

Obwohl Cadillac in Ohio die Pace fehlte vorne rein zu fahren, sammelten João Barbosa und Filipe Albuquerque mit dem vierten Platz wichtige Meisterschaftspunkte. Dahinter kreuzten die amtierenden Meister von Wayne Taylor Racing die Ziellinie. Die sechste Position ging an AFS/PR1 Mathiasen Motorsports.

Auf Gesamtplatz sieben sahen Stephen Simpson und Mikhail Goikhberg das schwarz-weiß karierte Tuch. Simpson gelang im Oreca 07 von JDC-Miler Motorsports sogar der schnellste Umlauf während des Rennens. Ein Wochenende zum Vergessen erlebte Extreme Speed Motorsports. Die Sebring-Sieger kamen nicht über die Plätze neun und zehn hinaus. Am Ende des Rennens wäre Derani fast noch zum entscheidenden Faktor geworden. Der Brasilianer wollte sich partout nicht überrunden lassen und schoss fast Taylor und Cameron von der Strecke.