ADAC GT Masters: Schmidt und Mücke gewinnen das Samstagsrennen in Most

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Mücke Motorsport ADAC GT Masters Sieg Most
Mücke Motorsport fährt zum ersten Saisonsieg in Most | © ADAC Motorsport

Mücke Motorsport holt den Sieg im Samstagsrennen des ADAC GT Masters in Most. Jeffrey Schmidt hatte den Audi R8 LMS am Morgen auf die Poleposition gestellt und konnte mit Stefan Mücke die Führung über die gesamte Distanz verteidigen. Das Podium entspricht den ersten drei Plätzen der Startaufstellung.

Das Team Mücke Motorsport feiert den ersten Saisonsieg im ADAC GT Masters. Jeffrey Schmidt und Stefan Mücke fahren im ersten Lauf im tschechischen Most zum Start-Ziel-Sieg vor Callaway Competition und Herberth Motorsport. Schmidt war am Morgen auf die Poleposition gefahren, was sich als enorm wichtig erweisen sollte.

Noch beim Start verlor Corvette-Startfahrer Marvin Kirchhöfer den zweiten Platz an Robert Renauer im Herberth-Porsche. Schmidt kam jedoch unbeeindruckt davon und fuhr an die Spitze. Dahinter wurde es aber in der zweiten Kurve extrem eng. In einer Massenkarambolage fielen bereits in der ersten Runde Autos von HTP Motorsport, Land-Motorsport, HB Racing, Phoenix Racing, ISR und Team EFP aus. Nach der Safety-Car-Phase ging es mit siebenundzwanzig Autos weiter.

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Schmidt konnte sich vor Renauer absetzen und bog frühzeitig zum Boxenstopp ab. Teamkollege Mücke kam mit freier Sicht zurück auf die Strecke und setzte die Fahrt zum ersten Saisonsieg fort. Gegen Rennende nahm er sein Tempo zurück und ließ Verfolger Daniel Keilwitz kontrolliert bis auf 4,3 Sekunden aufschließen. Mit diesem Abstand ging es über die Ziellinie. Keilwitz hatte seinen Platz beim Boxenstopp gegen Mathieu Jaminet erobert, der für Renauer ins Cockpit stieg. Die ersten drei Plätze sind damit zur Startaufstellung unverändert.

Der größte Gewinner der Boxenstopps war aber Maximilian Buhk. Als Jens Klingmann (MRS GT-Racing) und Timo Scheider (Schnitzer Motorsport) hinter Jaminet auf die Strecke zurückkehrten, konnte sich der AMG-Pilot zwischen beide BMW quetschen. Den Weg vorbei an Klingmann fand er anschließend schnell und setzte Jaminet bis zum Ziel unter Druck. Auf der engen Strecke war ein Überholmanöver aber unmöglich. Klingmann beendet das Rennen auf Platz fünf.

Wie Jaminet musste sich auch Scheider für den Rest des Rennens mit einem Mercedes-AMG befassen. Sebastian Asch drängte auf das Überholmanöver, fand aber keine Gelegenheit. So stauten sich am Heck des Schnitzer-M6 nicht nur der Zakspeed-Athlet, sondern auch Claudia Hürtgen (RWT Racing), Kelvin van der Linde (Land-Motorsport), Andrea Caldarelli (Grasser Racing) und Markus Winkelhock (Mücke Motorsport).