Langstrecken-WM: Toyota deutet Verbleib an

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Bleibt Toyota in der Langstrecken-WM? | © Toyota Motorsport GmbH

Führt Toyota sein LMP1-Engagement in der Langstrecken-WM fort? Der Nippon-Konstrukteur wartet derzeit die Ausgestaltung der künftigen Regularien nach der Interimssupersaison ab. Auf der Tokyo Motor Show deutete Shigeki Tomoyama allerdings an, TMG entscheide sich im Dezember für einen Verbleib.

Das LMP1-Programm Toyotas befindet sich unverändert in einem Schwebezustand. Setzt der fernöstliche Konstrukteur sein Engagement in der Langstrecken-WM und bei den 24 Stunden von Le Mans fort? Oder steigt das TMG-Gespann nach Audi und Porsche ebenfalls aus? Anlässlich der Tokyo Motor Show deutete die Chefetage nun eine Weiterführung der Unternehmung in der Spitzenklasse des Bereichs Sportwagen an.

Zunächst wolle Toyota jedoch den Entwicklungsgang in unmittelbarer Zukunft abwarten, ehe der japanische Autobauer einen eilfertigen Entschluss hinsichtlich weiterer Vorhaben fasst. „Sobald die Ereignisse sich beruhigt haben, werden wir eine Entscheidung treffen“, zitiert Autocar.co.uk Shigeki Tomoyama, welcher in der Rennabteilung Toyotas die Stellung des stellvertretenden Geschäftsführers innehat.

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Gleichwohl schlägt das Pendel im Augenblick zu einem Verbleib in der Langstrecken-WM, um endlich die offene Rechnung in Le Mans zu begleichen. „Wahrscheinlich werden wir jedoch weiterhin Rennen fahren – in einer prima Klasse, die sie zu gestalten suchen“, bekräftigte Tomoyama in der Kapitale Japans. „Wir suchen nach Möglichkeiten zu bleiben – mit dem alleinigen Ziel zu gewinnen.“

Eigentlich beabsichtigte Toyota, bereits Ende Oktober eine Entscheidung zu fällen, verschob den Beschluss nun allerdings in die Vorweihnachtszeit. Indessen wolle der ACO mit der FIA die künftigen LMP1-Regularien für die Phase nach der Supersaison 2018/19 ausformen. Im Brennpunkt: die Angleichung zwischen den Hybridprototypen Toyota sowie den herkömmlichen, privat eingesetzten LMP1-Sportwagen.