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Schlagwort: Private LMP1

Wider Erwarten hat SMP Racing sein Forfait kundgetan. Der russische Rennstall teilte in einem Kommuniqué mit, keine weitere Saison in der Langstrecken-WM zu bestreiten. Der Grund: die Unterlegenheit gegenüber der Toyota-Werksmannschaft.

Die Regelhüter der Langstrecken-WM haben eine signifikante Änderungen an der Equivalnce of Technologies vorgenommen. So wurde die Begrenzung zum maximalen Energieverbrauch pro Runde für LMP1-Privatiers aufgehoben.

SMP Racing beendet mit Stoffel Vandoorne anstelle von Jenson Button die aktuelle FIA-WEC-Saison. Der Belgier wird Witali Petrow und Michail Aleschin an die Seite gestellt, da der Formel-1-Weltmeister von 2009 entschieden hat, das Team vorzeitig zu verlassen. Er möchte mehr Zeit für sein Privatleben haben, sieht außerdem wenig Chancen, Toyota Paroli zu bieten.

Regenwetter hat Bestzeiten am Trainingsfreitag in Schanghai phasenweise verunmöglicht. Dennoch platzierte sich Toyota standesgemäß an oberste Stelle. Aber: Im zweiten Durchgang schrumpfte der Abstand zwischen Werken und Privatiers auf wenige Zehntelsekunden. BMW erzielt den GTE-Bestwert.

Die Nicht-Hybrid-LMP1 haben weitere Performance-Einschnitte vor den 24 Stunden von Le Mans erhalten. Dieses Mal wurde die stündliche Durchflussmenge pro Stunde im Vergleich zum Saisonauftakt aus Spa-Francorchamps angepasst. 

Der Regelmacher haben erneut die Equivalence of Technology angepasst. Und wieder sind die privaten LMP1-Mannschaften die Leidtragenden. Konventionell betriebene LMP1-Prototypen dürfen maximal in Spa-Francorchamps siebzehn Runden pro Stint zurücklegen, wohingegen Toyota weiterhin neunzehn Runden drehen darf.

Kurz vor dem Saisonauftakt der Langstrecken-WM haben die Regelmacher die Equivalency of Technology angepasst. Die privaten LMP1-Fahrzeuge erhalten für das Sechs-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps weniger Leistung. Toyota bleibt dagegen unangetastet. 

Rebellion Racing hat auf dem Genfer Automobilsalon Rederings von seinem neuen LMP1-Sportwagen präsentiert: dem Rebellion-R13-Gibson. Derzeit wird bei Orcea das erste Exemplar fertiggestellt. Augenscheinlich ist die sehr ähnliche Optik zum kleinen Bruder, dem Oreca 07 aus der LMP2-Wertung. Als Fahrer konnten die Eidgenossen André Lotterer, Neel Jani, Bruno Senna, Mathias Beche, Gustavo Menezes und Thomas Laurent gewinnen.

Ab der kommenden Saison gelten neue Wettbewerbsregeln in der Langstrecken-Weltmeisterschaft. Der ACO schafft die LMP1-Herstellerwertung zugunsten einer Teamwertung ab, auch die Punktevergabe wird neu geregelt. Neue Vorschriften beim Boxenstopp sollen die Standzeit verringern.

Das Feld der LMP1-Klasse nimmt für die nächste Saison langsam Form an. Nach SMP Racing haben nun DragonSpeed und Manor ihr LMP1-Engagement bekannt gegeben. Während Manor der erste offizielle Kunde von Ginetta Cars ist, steht bei DragonSpeed noch kein Einsatzfahrzeug fest.

Führt Toyota sein LMP1-Engagement in der Langstrecken-WM fort? Der Nippon-Konstrukteur wartet derzeit die Ausgestaltung der künftigen Regularien nach der Interimssupersaison ab. Auf der Tokyo Motor Show deutete Shigeki Tomoyama allerdings an, TMG entscheide sich im Dezember für einen Verbleib.

Setzt Toyota seine LMP1-Unternehmung in der Langstrecken-WM fort? Der japanische Hersteller zögert die finale Entscheidung hinaus. Eventuell wartet TMG sogar bis zum Jahresende. Eine Zusage hänge von der erstrebten Angleichung der Hybridprototypen und den konventionellen Sportwagen ab.

Der erhoffte Aufschwung der privaten LMP1-Klasse erlebt einen kleinen Dämpfer. Das Zwei-Wagen-Gespann von Perrinn muss aufgrund eines nicht zahlungsfähigen Kunden auf Starts verzichten. Manor wechselt des Weiteren zwei Fahrer für die Sechs Stunden von Mexiko-Stadt. Außerdem plant Beechdean AMR ein Engagement in der GTE-Am-Wertung und Ford hat Teile für die Saison 2018 getestet. Ein Nachrichtenspiegel.

Nicolas Perrinn hat verlauten lassen, dass mindestens zwei seiner aus dem Open-Source-Projekt entstandenen LMP1 nächstes Jahr in der Langstrecken-Weltmeisterschaft fahren werden. Wer der Käufer ist, hat der Franzose nicht verraten. Es soll sich um ein europäisches Team handeln.

Während sich die LMP1-Wertung in dieser Saison in einer Übergangsphase befindet, könnten Privatiers bereits im nächsten Jahr eine Renaissance feiern. SMP Racing, ByKolles Racing und Manor gelten als sichere Teilnehmer für die Saison 2018. Nun liebäugeln KCMG und eine Mannschaft rund im Benoit Morand mit dem Einstieg.

Der ACO spielt derzeit mehrere Szenarien zur Rettung der privaten LMP1-Kategorie durch. Eine Möglichkeit wäre, die Autos, welche nach dem DPi-Reglement aufgebaut sind, in der Subkategorie starten zu lassen. Die Voraussetzung: Die Autos müssten von privaten Teams eingesetzt werden.

Seit geraumer Zeit herrschte Ruhe rund um das Open-Source-LMP1-Projekt von Nicolas Perrinn. Doch jetzt meldet sich der Franzose mit seinem Team zurück. Der Sportwagen sei für die Saison 2018 einsatzbereit.

ByKolles Racing vollzieht einen Motorenwechsel: Statt dem AER-Aggregat wird nun der ehemalige Nissan-LMP1-Motor die Arbeit im Heck des privaten LMP1 verrichten. Zudem erhält das Chassis erhebliche Modifikationen.

Manor hat seine Pläne für die Zukunft preisgegeben: Demnach plant der Rennstall ein paralleles LMP1- und LMP2-Programm ab der Saison 2018. Als Einsatzfahrzeug in der Spitzenklasse soll der neue Prototyp von Ginetta dienen. Bei den kleinen Sportwagen hält man Oreca die Treue.

Welchen Entwicklungsgang nimmt die LMP1-Klasse? Wie verläuft die DPi-Premieresaison? Besteht das Zwei-Klassen-System im GT-Sport fort? Prosperiert die GT4-Wertung? Welche Rolle spielen die TCR-Tourenwagen auf der Nürburgring-Nordschleife? Fünf Fragen an die Saison 2017.

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