Blancpain GT: Akka ASP gewinnt das Saisonfinale in Barcelona

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Blancpain-GT-Saisonfinale in Barcelona
Akka ASP holt den letzten Saisonsieg des Jahres 2017 | © Stefan Deck

Das Team Akka ASP geht als letzter Sieger des Jahres 2017 in die Geschichtsbücher der Blancpain-GT-Serie ein. Daniel Juncadella, Felix Serralles und Tristan Vautier gewinnen mit knappem Vorsprung vor dem Team WRT. Mirko Bortolotti, Andrea Caldarelli, Christian Engelhart und das Grasser Racing Team sind die neuen Champions.

Die Mercedes-AMG-Mannschaft Akka ASP hat das letzte Rennen der Blancpain-GT-Serie gewonnen. Daniel Juncadella holte den Sieg bei seinem Heimrennen in Barcelona gemeinsam mit Felix Serralles und Tristan Vautier. Die Polesitter vom Team WRT erreichten knapp die zweite Position. Durch den Ausfall des Bentley konnte das Grasser Racing Team die Meisterschaft gewinnen.

Für Akka ASP endet damit eine durchweg starke Saison mit dem ersten Sieg. Bereits nach dem ersten Boxenstopp zeichnete sich die Führung für die AMG-Mannschaft ab. Im letzten Drittel musste sich Vautier dann gegen den WRT-Piloten Robin Frijns wehren, welcher sein Auto am Morgen auf die Poleposition gestellt hatte. Trotz eines gewagten Manövers in der letzten Runde konnte Sprint-Cup-Meister Frijns den Sieg nicht mehr an sich reißen.

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Der Niederländer hat somit Rang zwei gemeinsam mit Jake Dennis und Stuart Leonard erreicht. Letzterer hatte den Start bestritten, musste sich aber seinem Teamkollegen Marcel Fässler und einer Mercedes-Armada vorerst geschlagen geben. Für Fässlers Teamkollege Will Stevens endete das Rennen aber schon kurz nach dem Boxenstopp mit einem technischen Problem.

Auf Platz drei erreichten die neuen Langstrecken- und Gesamtpokalsieger vom Team Grasser Racing das Ziel. Die Lamborghini-Piloten Andrea Caldarelli, Mirko Bortolotti und Christian Engelhart hatten ein entspanntes Rennen, nachdem der einzige Verfolger Bentley im Titelkampf aufgegeben hatte. Andy Souček musste sein Auto mit einem Getriebeschaden etwa zur Halbzeit abstellen.

Des Weiteren komplettierten Black Falcon, HTP Motorsport, Akka ASP (alle Mercedes-AMG), ISR, WRT (beide Audi) und ein Jaguar die besten zehn. Für Markus Palttala (Rowe Racing) und Jazeman Jaafar (Strakka Racing) war das Rennen bereits vor dem Start gelaufen. Ausgelöst durch Christopher Haase (Saintéloc), wessen Teamkollege Simon Gachet in der letzten Rennstunde eine Durchfahrtsstrafe antreten musste, landeten beide Athleten im Kiesbett. Erst nach drei Rennrunden konnten die Streckenposten die Autos befreien.