Blancpain GT: Audi auf Poleposition, zwei rote Flaggen

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Blancpain GT Endurance Cup in Barcelona
Robin Frjins ist der schnellste Mann am Sonntagmorgen | © Stefan Deck

Das Team WRT holt mit Audi die letzte Poleposition des Jahres in der Blancpain-GT-Langstreckenserie. Robin Frijns, Stuart Leonard und Jake Dennis werden das Rennen in Barcelona als erste aufnehmen. Grasser Racing hat in der ersten Reihe die beste Ausgangsposition im Titelkampf. Die nasse Strecke sorgte für zwei Unterbrechungen.

Robin Frijns ist die schnellste Runde in der Qualifikation zum Blancpain-GT-Langstreckenfinale in Barcelona gefahren. Als letzter Fahrer des Trios hatte der Niederländer seine Versuche und brachte es in seiner besten Runde auf 1:46,019 Minuten. Neben dem R8-Piloten in der ersten Reihe stehen die Tabellenführer vom Grasser Racing Team.

Die Qualifikation startete bei nassen Bedingungen, die sich zum Ende hin deutlich verbesserten. Frijns‘ Mannschaft WRT entschloss sich daher auch bis kurz vor dem Ende zu warten, um keine Reifen zu verschwenden. Letztlich zahlte sich diese Taktik aus. Auf der anderen Seite sorgte die rutschige Strecke für zwei Unterbrechungen mit der roten Flagge.

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Bereits in der ersten Runde kam Guy Smith (Bentley M-Sport) unglücklich auf den Randstein in der letzten Kurve und verlor die Kontrolle über sein Auto. Auf Trockenreifen berührte er die Boxenmauer – auf das Bentley-Team wartet nun eine stressige Vorbereitung vor dem Rennen am Nachmittag. Die zweite Unterbrechung wurde ausgelöst durch Christopher Haase (Saintéloc), der ins Kiesbett rutschte.

Für die Tabellenführer Christian Engelhart und Mirko Bortolotti läuft bisher alles nach Plan. Gemeinsam mit Andrea Caldarelli werden sie das Rennen aus der ersten Reihe starten. Lediglich 0,238 Sekunden fehlten Schlussfahrer Bortolotti auf den Führenden. Das Team kann am Nachmittag sowohl die Langstreckenwertung als auch die kombinierte Wertung aus Sprint- und Endurance-Cup gewinnen.

Ein größeres Päckchen haben dagegen die Titelkonkurrenten von Bentley zu tragen. Vincent Abril, Maxime Soulet und Andy Souček können noch Miester werden, haben aber nur acht Punkte Vorsprung. Allerdings kam Souček bei den besten Bedingungen am Ende der Sitzung nur auf Startposition 28. Der Rückstand auf Frijns beträgt 1,870 Sekunden.