VLN: Team McChip-DKR schrammt knapp am Podium vorbei

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Das Team McChip-DKR bringt den Renault 2017 nicht mehr auf die Strecke | © Ralf Kieven (1VIER.com)

Das Team McChip-DKR hat sich mit seinem außergewöhnlichen Gefährt zum SP9-Jäger in der VLN gemeistert. Beim vergangenen Rennen erreichten die Mannschaft ihr bestes Saisonergebnis mit dem vierten Rang. Der Podiumsplatz wurde nur durch einen Reifenschaden verhindert. Allerdings kommt der Renault in diesem Jahr nicht mehr zurück.

Der Renault R.S. 01 des Teams McChip-DRK hat sich zu einem echten GT3-Schreck in der VLN-Langstreckenmeisterschaft entwickelt. Nachdem das Team den fünften Lauf aufgrund von Querelen mit der Ersatzteilversorgung des französischen Herstellers auslassen musste, ging es in den vergangenen beiden Wochenenden umso stärker vorwärts. Beim Reinoldus-Langstreckenrennen lief es bislang am besten für das Team.

Das Fahrertrio Heiko Hammel, Dieter Schmidtmann und Felipe Fernández Laser konnte sich in der Qualifikation mit einer extrem schnellen Rundenzeit von 7:58,833 Minuten in der vordersten Startreihe positionieren. Damit startete der französische Renner direkt hinter dem Mercedes-AMG von Haribo Racing. Dass dies nicht nur ein Ausrutscher war, bewies das Team bis zum Schluss.

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Den Podiumsplatz kostete die Truppe jedoch ein Reifenschaden bereits in der achten Runde. Dadurch verlor McChip-DKR kostete derart viel Zeit, dass sich die Fahrer nicht mehr auf die Podiumsplätze zurückkämpfen konnten. Mit rund eineinhalb Minuten Rückstand auf Platz drei erreichte das Renault-Gespann das Ziel. Trotz der steil nach oben zeigenden Leistungskurve wird es in diesem Jahr keinen Auftritt des Renault mehr geben. Weitere Einsätze im kommenden Jahr sind derzeit in Evaluierung.