Qualifikationsrennen: Scuderia Cameron Glickenhaus fährt vorläufig auf Startplatz eins

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Die Scuderia Cameron Glickenhaus überraschte in der Abendqualifikation | © Ralf Kieven

Die Scuderia Cameron Glickenhaus ist mit ihrem Prototypen SCG003C bei der ersten von zwei Qualifying-Einheiten zum Qualifikationsrennen auf Startplatz eins gefahren. Mit einer starken Rundenzeit verwiesen Thomas Mutsch, Andreas Simonsen und Felipe Fernández Laser die Teams Abt und Black Falcon mit etwas weniger als einer Sekunde Vorsprung auf die Plätze.

Im ersten Qualifying zum Qualifikationsrennen auf dem Nürburgring deutet sich eine kleine Sensation an. Die Mannschaft des US-Amerikaner James Glickenhaus stand am Ende der fast dreistündigen Einheit mit der schnellsten Rundenzeit auf Rang eins der Wertungslisten. Mit einer Rundenzeit von 8:16,340 Minuten war das Trio Thomas Mutsch, Andreas Simonsen und Felipe Fernández Laser sehr schnell unterwegs und konnte sich vom Bentley-Team Abt und Black Falcon um etwas weniger als eine Sekunde distanzieren.

Teambesitzer Chris Ruud freut sich sichtlich über das starke Ergebnis. „Es ist eine riesige Überraschung für uns – speziell bei dieser Konkurrenz. Uns ist da eine perfekte Runde gelungen. Wir freuen uns, den Fortschritt, den unser Auto gemacht hat, auch auf der Strecke zu sehen.“ Hinter dem Glickenhaus, dem Bentley und dem AMG rangierten die schnellsten der freien Trainingssitzung, Phoenix Racing, auf dem vierten Gesamtrang.

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Frank Stippler, Mike Rockenfeller, Dennis Busch und Nicolay Møller-Madsen behielten damit im schnellsten Audi die Oberhand gegenüber Alexander Sims, Philipp Eng, Maxime Martin und Marc Basseng im Rowe-BMW. Mit Nico Verdonck, Christian Menzel und Christopher Brück klassifizierte sich das Schwesterfahrzeug der zweitplatzierten Bentley-Mannschaft rund um Christer Jöns, Chris Mamerow und Jordan Lee Pepper an sechster Stelle.

Die provisorische vierte Startreihe liegt unterdes gänzlich in der Hand von BMW. Das Schnitzer-Trio Marco Wittman, Tom Blomqvist und Martin Tomczyk blieb rangierte dabei unmittelbar vor der Schubert-Truppe von Jörg Müller, Bruno Spengler, Jesse Krohn und Kuno Wittmer. Die schnellsten zehn vervollständigen derweil der von Manthey-Racing eingesetzte Porsche 991 GT3 R von Otto Klohs, Mathieu Jaminet und Matteo Cairoli sowie der WRT-Audi von Fréderic Vervisch und Nico Müller.

Ob die Sensationspoleposition rund um die Glickenhaus-Mannschaft auch morgen Bestand hält, wird sich zeigen. Von neun bis zehn Uhr haben die Teilnehmer nochmals eine Stunde Zeit, auf der Kombination aus Grand-Prix-Strecke und Nordschleife des Nürburgrings auf Zeitenjagd zu gehen und die Rundenzeit des Prototypen zu toppen. Um zwölf Uhr soll dann der Start zum sechsstündigen Qualifikationsrennen zum 24-Stunden-Rennen erfolgen.

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