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Oreca war beim ELMS-Saisonauftakt in Le Castellet turmhoch überlegen. Der französische Konstrukteure errang einen Fünffachtriumph. Vornweg: DragonSpeed. Dahinter: Idec Sport Racing, Duqueine Engineering, G-Drive Racing und Graff Racing.

Bei den ELMS-Probefahrten in Le Castellet agierte die Oreca-Abordnung federführend. Die schnellste Rundenzeit erzielte High Class Racing. Überdies glückte Anders Fjordbach ein neuer LMP2-Rundenrekord. In der LMP3-Liga dominierte wiederum Norma.

G-Drive Racing hat zum dritten Mal in Folge die Vier Stunden von Monza gewonnen. Roman Russinow, Job van Uitert und Norman Nat erstritten die Siegertrophäe beim zweiten Lauf der Europäischen Le-Mans-Serie. Dank einer formidablen Aufholjagd errang Idec Sport Racing den zweiten Platz.

Trotz missglückter Anfangsphase haben Roman Russinow, Andrea Pizzitola und Jean-Eric Vergne das Vier-Stunden-Rennen in Zeltweg gewonnen. Damit errang G-Drive Racing seinen zweiten ELMS-Saisonsieg in Folge. Die weiteren Podiumsstufen erstiegen ebenfalls Oreca-Mannschaften.

Memo Rojas und Léo Roussel haben mit der Unterstützung von Ryo Hirakawa den ELMS-Titel errungen. Beim Finale an der Algarve genügte dem Oreca-Duo der vierte Platz, um die Tabellenführung zu behaupten. Den Tagessieg erfochten James Allen, Richard Bradley und Gustavo Yacamán für Graff Racing.

Identische Schauplätze, andere Reihenfolge: Die ELMS-Organisatoren haben den nächstjährigen Kalender veröffentlicht. Die Austragungsorte ändern sich nicht, jedoch tauschen die Läufe in Silverstone und Le Castellet den Termin. Einzige Neuerung: Der Test findet wieder auf dem Circuit Paul Ricard statt.

Racing Engineering hat sein Debütrennen in der Europäischen Le-Mans-Serie gewonnen. Olivier Pla, Norman Nato und Paul Petit führten die Oreca-Delegation zu einem Siebenfacherfolg beim Saisonauftakt in Le Castellet. In der GTE-Klasse bezwang derweil Ferrari die Widersacher von Porsche.

Mehr oder minder ungefährdet hat TDS Racing den ELMS-Lauf in Zeltweg gewonnen. Lediglich ein Reparaturstopp bremste den Siegeszug einstweilen. Dank des Bronzerangs verteidigte Jota Sport wiederum die Tabellenführung. Platz zwei belegte Eurasia Motorsport. Ferrari feierte einen GTE-Dreifacherfolg.

G-Drive Racing hat den zweiten ELMS-Saisonlauf in Monza gewonnen. Damit nahmen Léo Roussel, Ryo Hirakawa und Memo Rojas nicht nur Revanche für das Debakel beim Auftakt, sondern eroberte auch die Tabellenführung. Eine Durchfahrtsstrafe in der Schlussphase bremste das Oreca-Trio nicht.

Der dritte von sechs Läufen der Europäischen Le-Mans-Serie fand auf dem ehemaligen Österreichring statt. Das Ende der ersten Saisonhälfte verlief für United Autosports zwiespältig: Sieg in der LMP2-Liga, Verlust des LMP3-Pokales durch eine Zeitstrafe. Das Wochenende in Bildern. Eine Galerie von Maximilian Graf und Manuel Klinkhammer.

Aufgrund der beendeten Kooperation mit Krohn Racing ist Greaves Motorsport außerstande, sein LMP2-Programm in diesem Jahr fortzuführen. Daher pausiert die Mannschaft aus dem Vereinigten Königreich eine Saison. Gleichwohl seien allerdings sporadische Einsätze in der ELMS oder Langstrecken-WM nicht ausgeschlossen.

Beim ELMS-Gastspiel in Imola betrieb TDS Racing nach seinem Debakel beim Saisonauftakt erfolgreiche Wiedergutmachung: Triumph für die Oreca-Equipe. Ein Aufruhr der Elemente während der Schlussphase verhinderte einen Endspurt im Stadtpark. Eine Galerie von Maximilian Graf.

Der ACO hat die diesjährige Teilnehmerliste der Europäischen Le-Mans-Serie veröffentlicht. Diese umfasst insgesamt einundvierzig Einschreibungen in den Klassen LMP2, LMP3 und GTE. Damit verbuchen die Organisatoren einen Zuwachs von fünf Nennungen gegenüber der vergangenen Saison.

Der ACO hat die Liste der LMP3-Konstrukteure um einen weiteren Hersteller erweitert: Norma. Anlässlich der Le-Mans-Woche präsentierte die Marke aus Saint-Pé-de-Bigorre den M30-Prototyp. Die Mannschaft von TDS Racing bestätigte bereits, mit dem neuen Gefährt in der Europäischen Le-Mans-Serie zu starten.

Am Anfang liegt ein weißes Blatt Papier, am Ende steht ein Rennwagen unter dem Siegerpodest. Doch was passiert dazwischen? SportsCar-Info hat bei der Exa Corporation nachgefragt und erfahren, wie ein LMP-Rennwagen entwickelt wird. Die Erkenntnis: Selbst ein LMP3-Prototyp hilft die Entwicklung eines VW Golf zu optimieren.

SRT Motorsports hat Anfragen aus Europa erhalten, einen Einsatz der Dodge Viper GTS-R in der ELMS und in Le Mans zu ermöglichen. Daher widmet sich der Rennstall gegenwärtig der Verwirklichung solcher Planungen. Andere Kundenmannschaften hegen wiederum Interesse am GT3-Modell.

Auch in Silverstone hat G-Drive Racing die Siegerstraße nicht verlassen. Die Equipe in Orange erstritt beim ELMS-Viertelfinale den dritten Triumph in Folge. Jean-Eric Vergne, Andrea Pizzitola und Roman Russinow erreichten das Ziel letztlich mit einem Ein-Runden-Vorsprung.

Nach der Niederlage beim ELMS-Auftakt hat sich TDS Racing in Imola revanchiert. Pierre Thiriet, Ludovic Badey und Tristan Gommendy errangen bei der zweiten Saisonbegegnung den Tagessieg. Den Silberpokal holte Murphy Prototypes. Trotz Poleposition erzielte Jota Sport wegen einer Kollision nur den letzten Podiumsrang.

Oreca bezichtigt ACO und FIA der Wettbewerbsverzerrung in der LMP2-Klasse. Die Organisatoren gestehen Dallara, Onroak und Riley Entwicklungsvorteile zu, untersagen Oreca dahingegen Modifikationen. „Wir sind nicht einverstanden mit diesen Entscheidungen und bestreiten deren Legitimität“, wettert Firmenchef Hugues de Chaunac.

Nach dem Vier-Stunden-Rennen in Le Castellet stand für Andreas Wirth und seine Mannschaft von SMP Racing Platz zwei auf den Habenseite. Damit wahrt der LMP2-Pilot weiterhin alle Chancen auf die ELMS-Meisterschaft. In seiner Kolumne schildert Wirth die Eindrücke aus Südfrankreich.

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