NLS 2: Walkenhorst Motorsport erringt weiteren Sieg für BMW

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Walkenhorst Motorsport siegte beim zweiten NLS-Lauf | © Ralf Kieven

Auch beim DMV-Vier-Stunden-Rennen trug eine Abordnung der Bayerischen Motorenwerke den Sieg davon. Walkenhorst gewann die zweite Begegnung der Nürburgring-Langstreckenserie. Platz zwei belegten die Porsche-Kontrahenten von Rutronik Racing, welche von der Poleposition gestartet waren.

Walkenhorst Motorsport hat den zweiten Saisonlauf der Nürburgring-Langstreckenserie gewonnen. Startfahrer Jakub Giermaziak bewältigte auf abtrocknender Fahrbahn einen Doppelstint, eroberte den Spitzenrang und konsolidierte anschließend die Führung. Stallgefährte Jesse Krohn erreichte das Ziel beim DMV-Vier-Stunden-Rennen letztendlich mit einem beinahe zweiundzwanzigsekündigen Vorsprung.

Damit holte Walkenhorst Motorspot zugleich den zweiten Saisonsieg für die Bayerischen Motorenwerke auf der Nürburgring-Nordschleife. „Diese Mischbedingungen liegen mir einfach“, beschrieb Giermaziak seine Leistung während der Anfangsphase. „Das liegt vielleicht auch daran, dass ich mich seit zwei Jahren ausschließlich auf die Nürburgring-Langstreckenserie konzentriere. Daneben haben wir stets die richtige Reifenwahl getroffen und hatten am Ende eine perfekte Strategie.“

Von der Poleposition losgefahren, mussten sich die Widersacher von Rutronik Racing beim Fallen der schwarz-weiß karierten Flagge wiederum mit der Silbermedaille bescheiden. Am Porsche-Lenkrad wechselten Matteo Cairoli und Julien Andlauer einander ab. „Wir sind sehr glücklich“, zog Cairoli nach dem Wettstreit auf dem Eifelaner Traditionskurs letztlich Bilanz.

BMW-Junioren belegten Bronzeplatz

Die Porsche-Mannschaft sei imstande gewesen, sich mit Fortdauer des Veranstaltungswochenendes sukzessive zu steigern. „Wir haben bereits bei dem Test am Freitag sehr konsequent gearbeitet und unser Setup Schritt für Schritt verbessert“, erklärte Cairoli So habe ich mich vor allem im Qualifying am Morgen sehr wohl in unserem Porsche gefühlt. Mit einem nahezu perfekten Fahrzeug und etwas Glück bei den Code-60-Phasen konnten wir aufs Podium fahren.“

Die unterste Stufe des Siegertreppchens erklommen unterdessen Daniel Harper, Max Hesse und Neil Verhagen des BMW-Juniorteams. Das Trio war zu Beginn des vierstündigen Wettbewerbs ins Mittelfeld der SP9-Wertung zurückgefallen, vermochte sodann jedoch, im Klassement wieder emporzusteigen. „Am Ende haben wir aber – zugegeben – auch von einer Strafe des drittplatzierten Falken-Porsche profitiert“ räumte Verhagen ein. „Aus eigener Kraft wäre es sonst mit dem Podium sehr eng geworden.“

Demgegenüber belegte Falken Motorsport infolge des Einschreitens der Regelaufseher den vierten Platz bei der Zielankunft. Die Sportkommissare erlegten dem Porsche-Duo Klaus Bachler und Alessio Picariello eine Durchfahrtsstrafe auf, weil letzterwähnter Pilot eine Kollision im Überrundungsverkehr verursacht hatte. Fünfte wurden die Markenkollegen von Manthey-Racing: Kévin Estre und Thomas Preining.

Die nächste Begegnung der Nürburgring-Langstreckenserie findet am übernächste Wochenende statt. Die Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy ist zudem die Generalprobe für das 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife des Nürburgrings, welches der ADAC Nordrhein am Pfingstwochenende ausrichtet.