Dubai 24: Herberth Motorsport positioniert sich auch im Nachttraining vorne

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Herberth Motorsport war im Nachttraining am schnellsten | © Herberth Motorsport

Herberth Motorsport hat sich auch beim Nachttraining zur Vorbereitung auf die 24 Stunden von Dubai hervorgetan. Das Pro-Am-Gespann Daniel Allemann, Ralf Bohn sowie Robert und Alfred Renauer erzielte die Bestzeit. Dahinter ordneten sich Optimum Motorsport und Grasser Racing ein.

Nach dem Spitzenergebnis in der Qualifikation hat Herberth Motorsport auch im Nachttraining zu den 24 Stunden von Dubai am besten abgeschnitten. Allerdings beförderte sich nicht die Besatzung mit der Startnummer zweiundneunzig, welche am Freitagmittag auf der Poleposition steht, ans obere Ende des Klassements, sondern die Stallgefährten Daniel Allemann, Ralf Bohn sowie Robert und Alfred Renauer fuhren die Bestzeit.

Nach der raschesten Durchquerung des Dubai Autodromes stoppte die Uhr bei 1:59,503 Minuten, womit das Porsche-Quartett ungefähr drei Sekunden vom Qualifikationsniveau entfernt war, aber das McLaren-Gespann Brendan Iribe, Ollie Millroy, Nick Moss und Joe Osborne – für Optimum Motorsport im Einsatz – um vierundvierzig Tausendstelsekunden unterbot. Folglich belegten zwei Pro-Am-Mannschaften die vordersten beiden Ränge.

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Beste Profitruppe war die Lamborghini-Equipe von Grasser Racing. Rolf Ineichen, Adrian Amstutz, Mirko Bortolotti und Rik Breukers mussten sich bei Dunkelheit um 0,166 Sekunden geschlagen geben. Position vier bekleidete das Porsche-Quintett Axcil Jefferies, Frédéric Fatien, Mathieu Jaminet, Julien Andlauer und Alain Ferté. Das Delta zur Richtzeit auf dem arabischen Rundkurs betrug 0,281 Sekunden.

Die besten Fünf vervollständigte das W Racing Team. Im Audi-Cockpit wechseln sich an diesem Wochenende Dries Vanthoor, Kelvin van der Linde, Louis Machiels, Benjamin Goethe und Frank Bird ab. Die Zeitnahme notierte den WRT-Athleten exakt dieselbe Bestzeit wie den Vordermännern. Der Ein-Tages-Wettstreit an der Ostküste der Arabischen Insel beginnt am Freitag um zwölf Uhr Mitteleuropäischer Zeit – vorher findet ein dreißigminütiges Warm-up statt.