Daytona: Acura wird in DPi- und GTD-Klasse eingebremst

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Acura wurde von der neuen BoP eingebremst | © IMSA

Die Regelhüter der IMSA SportsCar Championship haben die Balance of Performance für die 24 Stunden von Daytona festgelegt. Dabei muss Acura sowohl in der DPi- als auch GTD-Klasse mit einer Leistungsreduktion zurecht kommen.

Am kommenden Donnerstag um 16:05 Uhr Mitteleuropäischer Zeit beginnt der Streckenbetrieb zu den 24 Stunden von Daytona. Dann wird sich zeigen, ob Mazda die starke Form vom Roar Before beibehalten kann. Damit es einen engen Kampf um den Gesamtsieg gibt, haben die Regelhüter die Balance of Performance überarbeitet.

In der DPi-Klasse dürfen die Cadillac-Mannschaften zehn Kilogramm aus ihren Boliden ausladen. Damit schrumpft das Mindestgewicht auf 940 Kilogramm (Mazda liegt bei 910 Kilogramm, Acura bei 930 Kilogramm). Zudem wurden den beiden Acura ARX-05 des Teams Penske fünf kW (ca. 6,8 Pferdestärken) gestrichen.

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Kleine Anpassungen gab es auch in der GTLM-Klasse. Nach der überraschenden Bestzeit von Risi Competizione wurden dem Ferrari 488 GTE Evo der privaten Mannschaft vier kW (ca. 5,4 PS) aberkannt. Dagegen wurde bei der neuen Corvette C8.R die Leistung um 3,1 kW (ca. 4,2 PS) erhöht. Auch Porsche bleib von den Anpassungen nicht verschont. Der neue 911 RSR muss mit zehn Kilogramm Zusatzballast starten.

In der GTD-Wertung wurde erhielt Acura die größte Leistungsreduktion. Zum einen müssen die NSX GT3 Evo um fünfundzwanzig Kilogramm erschwert werden. Zum anderen wurde die Leistung des Motors um 5,6 kW (7,6 PS) reduziert. Dem BMW M6 GT3 von Turner Motorsport wurden zehn kW (ca. 13,6 PS) gestrichen. Wie beim großen Bruder wurde auch die Leistung des 488 GT3 reduziert. Der GT3-Sportler muss mit vier Pferdestärken weniger fahren. Das einzige Leistungsplus erhielt Audi. Der R8 LMS Evo darf mit zehn Kilogramm weniger starten.