VLN: Regelnovelle gestattet Silberpiloten Teilnahme an SP9-Am

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In Zukunft dürfen auch Silberpiloten an der SP9-Am teilnehmen | © Ralf Kieven (1VIER.COM)

Hinfort sind auch Fahrer der Einstufung Silber in der SP9-Amateurwertung der VLN-Langstreckenmeisterschaft startberechtigt. Indessen verfestigt die Veranstaltergemeinschaft den Amateurstatus der SP10-Division.

Obschon den SP9-Subklassen Pro-Am und Am zumeist nur nachgeordnete Aufmerksamkeit zuteilwird, treibt die Veranstaltergemeinschaft die Weiterentwicklungen der beiden Teilwertungen voran. Eine Regelnovelle gestattet demnach fortan auch Piloten der Einstufung Silber an der Amateurkategorie teilzunehmen. Bislang waren ausschließlich Bronzefahrer in dieser Division startberechtigt.

Die Modifikation des Regulariums beruht auf der Absicht, auch Athleten, welche die Altersgrenze von dreißig Jahren noch nicht überschritten haben, mithin also richtliniengemäß einen Silberstatus erhalten, die Möglichkeit zu bieten, Streckenkenntnisse auf der Nürburgring-Nordschleife zu erwerben. Unterdessen gestattet das Pro-Am-Regelwerk der VLN-Langstreckenmeisterschaft je Besatzung einen Fahrer der Klassifizierung Platin oder Gold.

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Darüber hinaus untermauern die Organisatoren des Eifelaner Endurance-Wettbewerbs, sich mit der SP10-Klasse für GT4-Sportwagen weiterhin an Herrenfahrer wenden zu wollen. Daher erlangen lediglich Piloten mit der Einstufung Silber oder Bronze eine Teilnahmegenehmigung. Fernerhin beabsichtigt das Veranstaltergespann, auch die TCR-Liga in die Unterwertungen Pro und Am zu zergliedern.

Demgemäß dürfen in der Amateurdivision nur Athleten ohne Einstufung oder mit Bronzestatus antreten – und pro Mannschaft maximal ein Silberpilot. Für die Profiriege schreibt das Reglement hingegen keinerlei Restriktionen hinsichtlich der Fahrerkategorisierung fest. Allerdings: Zur Stunde verhandelt die Veranstaltergemeinschaft noch mit dem ADAC München, welcher die TCR-Rechte erworben hat, über die Verlängerung des zum Jahresende auslaufenden Vertrags.