Fuji: Zweiter Saisonsieg für Toyota in Japan

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Zweites Rennen, zweiter Sieg für Toyota | © Marius Hecker

Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Brendon Hartley haben in Fuji einen fehlerfreien Start-Ziel-Sieg gefeiert. Das Trio beendete das Heimrennen für Toyota vor den Teamkollegen. Rebellion Racing kam auf Platz drei. In der GTE-Pro-Klasse konnte sich Aston Martin gegen Porsche durchsetzen.

Toyota hat auch das zweite Saisonrennen der Langstrecken-Weltmeisterschaft, insgesamt der sechzigste Lauf der Serie, auf dem Fuji Speedway gewonnen. Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima und Brendon Hartley zeigten eine fehlerfreie Vorstellung beim Heimrennen des japanischen Konstrukteurs. Für Hartley war es der erste Sieg seit seiner Rückkehr in die Meisterschaft. Das Wetter blieb, wie schon in den Trainings, wechselhaft.

Lediglich beim Start versuchten die privaten LMP1-Akteure gegen die Dominanz des Werkes aufzubäumen. Egor Orudzhev nutzte die Gunst der Stunde und schoss beim Start an fast allen Konkurrenten vorbei auf Rang zwei, konnte sich dort jedoch nicht lange halten. Im weiteren Verlauf des Rennens musste der LNT-Ginetta mit einem Bremsdefekt abgestellt werden.

Ebenfalls in der ersten Runde stach Bruno Senna von Rebellion Racing an die Spitze vor. Ganze zwölf Umläufe konnte er sich an der zweiten Position halten, musste dann jedoch beide Toyota passieren lassen. Die Polesetter Buemi, Nakajima und Hartley gewannen vor ihren Teamkollegen Mike Conway, Kamui Kobayashi und José María López mit einer halben Minute Vorsprung. Senna, Gustavo Menezes und Norman Nato holten sich den dritten Rang.

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Die GTE-Pro-Klasse gewannen nach einem harten Kampf die beiden Dänen Marco Sørensen und Nicki Thiim. In der regnerischen zweiten Rennhälfte distanzierte das Aston-Martin-Duo die Porsche-Athleten Michael Christensen und Kévin Estre um eine Runde. Alex Lynn und Maxime Martin im zweiten Aston Martin erreichten, mit einer anderen Strategie, das Ziel an dritter Stelle.

Ferrari verlor in der Taktiklotterie viel Zeit. Alessandro Pier Guidi und James Calado, welche die schnellste Rundenzeit fuhren, verloren in der vierten Stunde viel Zeit in der Neutralisation. Dies resultierte in Platz vier Die Teamkollegen Miguel Molina und Davide Rigon erreichten das Zeil auf Platz fünf der Klasse. Die Polesetter Richard Lietz und Gianmaria Bruni handelten sich früh eine Strafe ein und sahen die Zielflagge an letzter Position.

In den beiden „Amateurklassen“ wurden jeweils Debütsiege bejubelt. Nyck de Vries, Frits van Eerd und Giedo van der Garde gewannen die hart umkämpfte LMP2-Klasse für das Racing Team Nederland. Den Sieg in der GTE-Am-Klasse sicherte sich das Team TF Sport. Charlie Eastwood, Salih Yoluc und Jonny Adam zeigten im Aston Martin eine dominante Vorstellung.