Franz Konrad: „Schwer für ein privates Team, diese enormen Summen auf die Beine zu stellen“

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Konrad Motorsport will weitermachen | © Ralf Kieven (1VIER.COM)

Franz Konrad gedenkt, sein SP9-Engagement in der VLN-Langstreckenmeisterschaft fortzuführen. Die Hauptschwierigkeit sei allerdings stets von Neuem die Zusammenstellung des Budgets – zumal Konrad Motorsport mit den Werksgespannen mithalten wolle.

Konrad Motorsport trägt sich mit der Absicht, auch in der nächsten Saison wieder mit dem Lamborghini Huracán GT3 auf der Nordschleife des Nürburgrings anzutreten. Allerdings müsse man als privater Rennstall stets eine Herkulesaufgabe lösen, um das nottuende Budget aufzubringen. Zumal die Equipe aus Verl mit den Werksabordnungen in der VLN-Langstreckenmeisterschaft auf Augenhöhe konkurrieren wolle.

Daher könne Konrad Motorsport noch keine finalen Angaben zum nächstjährigen Programm machen. „Wir arbeiten daran, aber es ist schwer für ein privates Team, diese enormen Summen auf die Beine zu stellen“, erklärte Teamchef Franz Konrad während des Grenzlandrennens im Ring-Radio. „Gegen die Werksmannschaften hier anzukommen, ist riesig. Aber gerade das ist eine kleine Herausforderung.“

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Außerdem wolle Konrad die als Pilot errungenen Erfolge in der Stellung des Rennstall-Leiters wiederholen. „Und da ich natürlich selber auf der Nordschleife schon sehr erfolgreich war in den vergangenen Jahren, habe ich gesagt, muss das auch mit jungen Fahrern zu schaffen sein“, setzt Konrad nach, dessen Lamborghini-Engagement auf der Nordschleife bis dato noch kein Spitzenresultat beschieden war.

Beim sechsten der neun Läufe zur VLN-Langstreckenmeisterschaft starteten Michele di Martino und Axcil Jefferies vom siebenten Rang. Mit Fortdauer der Vier-Stunden-Distanz behauptete sich das Lamborghini-Duo unter den vordersten Zehn, verbesserte sich im Dauerregen sogar. Allerdings beförderte das Doppel ein Unfall ins Hintertreffen; letztlich verteidigten di Martino und Jefferies allerdings den siebenten Platz.