Blancpain GT: Garage 59 tauscht McLaren gegen Aston Martin

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Die Farbgebung wird Garage 59 zu einem späteren Zeitpunkt präsentieren | © Nick Dungan Photography

Garage 59 nimmt in der kommenden Saison mit zwei Aston Martin Vantage GT3 den Blancpain-Langstreckenpokal sowie ausgewählte Rennen der Intercontinental GT Challenge in Angriff. Bislang war das Team aus England mit zwei McLaren 650S GT3 unterwegs.

Die Garage 59 bringt als weiteres Team in der Blancpain-GT-Serie und einzelnen Rennen der Intercontinental GT Challenge einen Aston Martin Vantage GT3 der neuesten Modellgeneration an den Start. Das Team Andrew Kirkaldys hat zwei Fahrzeuge des britischen Herstellers gekauft. Bislang setzte die Mannschaft Autos von McLaren ein, zuletzt den 650S GT3. Im Jahr 2016 feierten sie die Team- und Fahrermeisterschaft.

Kirkaldy war als Programmdirektor in die Entwicklung des ersten McLaren, dem MP4-12C GT3, eingebunden. Unter dem Namen CRS Racing wurden die Autos entwickelt und später vertrieben. Über die nächste Generation, den 650S geriet die Firma mit McLaren in einen Rechtsstreit über die Patente und Rechte zur Ersatzteilversorgung der GT3- und GT4-Versionen.

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Als Sieger ging der Hersteller aus Woking aus dem Rennen. Für Kirkaldy und sein inzwischen Garage 59 genanntes Team bedeutete dies einen Rückschlag. In Woking wird inzwischen in Eigenregie der McLaren 720S GT3 entwickelt und vertrieben. Mit Aston Martin hat sich der ehemalige Rennfahrer aus Schottland einen neuen Partner gesucht.

Von den beiden Autos solle eines in der Pro-Klasse und eines in der Am-Klasse zum Einsatz kommen. Derzeit befindet sich die Truppe in Le Castellet zum Testen des neuen Materials. Auf der Fahrerseite sind Chris Goodwin, Andrew Watson und Jonny Adam zugegen. Goodwin bestritt im vergangenen Jahr noch mit dem McLaren die Amateurwertung des Blancpain-Langstreckenpokals. Watson ist ein ehemaliger McLaren-Pilot, Adam dagegen wird von Aston Martin beschäftigt.

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