Petit Le Mans: Team Penske erringt Poleposition

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Das Team Penske startet beim Petit Le Mans von der Poleposition | © Marcel Langer (MarcelLanger.com)

Hélio Castroneves hat die Poleposition für das Petit Le Mans errungen. Damit befindet sich das Team Penske beim Zehn-Stunden-Rennen in Braselton in der besten Ausgangsstellung. Dahingegen musste Extreme Speed Motorsports mit den Plätzen zwei und drei vorliebnehmen. In der GTLM-Liga reüssierte Risi Competizione.

Das Team Penske steht beim diesjährigen Petit Le Mans auf der Poleposition. In seinem schnellsten Durchgang überquerte Hélio Castroneves die Road Atlanta binnen 1:11,341 Minuten. Diese Bestleistung gereichte dem Oreca-Gibson-Pilot letztlich zum vordersten Platz in der Startaufstellung. Demgegenüber waren die Widersacher von Extreme Speed Motorsports außerstande, dem LMP2-Gespann die Spitzenstellung abspenstig zu machen.

Daher bezieht die Nissan-Equipe lediglich die Ränge zwei und drei. Im internen Duell manövrierte sich sich Luís Felipe Derani in die vorteilhaftere Ausgangslage. Das Delta zum Qualifikationsschnellsten betrug lediglich 0,161 Sekunden. Markenkollege Brendon Hartley lag 0,185 Sekunden zurück. Den vierten Platz belegte Rebellion Racing. Mathias Beche verbuchte eine Differenz von 0,309 Sekunden.

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Im PC-Dreikampf behauptet sich Performance Tech Motorsports gegenüber den beiden Konkurrenten. James Frech meisterte die Road Atlanta innerhalb von 1:16,069 Minuten, womit dieser seine Mitstreiter geradezu überragte. Garett Grist von BAR1 Motorsports musste sich letzten Endes um 1,175 Sekunden geschlagen geben. Als Schlusslicht ordnete sich sein Stallgefährte Don Yount ein, welcher einen Rückstand von 1,559 Sekunden verzeichnete.

Risi Competizione fährt auf GTLM-Poleposition

Nach der Trainingsbestzeit untermauerte Risi Competizione auch in der Qualifikation zum Petit Le Mans seine Favoritenstellung in der GTLM-Wertung. Gleichwohl entschieden Hundertstelsekunden über die Reihenfolge der schnellsten Vier. Schlussendlich genügte Ferrari-Spezialist Toni Vilander eine Umrundung innerhalb von 1:17,660 Minuten, um sich am oberen Ende des Tableaus einzusortieren.

Folglich mussten sich Ford und seine Einsatzmannschaft Chip Ganassi Racing mit dem zweiten Startrang bescheiden. Fünfundvierzig Tausendstel einer Sekunden fehlten Joey Hand zur vordersten Postion in der Startaufstellung. Dahinter klassierte sich Corvette-Pilot Antonio García, der 0,054 Sekunden zurücklag. Joey Hand sicherte der zweiten Besatzung von Chip Ganassi Racing den vierten Platz. Der Rückstand zum Sitzungsbesten: Neunundsechzig Tausendstelsekunden.

Die Scuderia Corsa beanspruchte wiederum die Poleposition der GTD-Klasse. Im ersten Qualifikationssegment benötigte Ferrari-Ass Matteo Cressoni 1:20,661 Minuten für seinen raschesten Umlauf der Road Atlanta. Michael Shank Racing und Acura mussten darum mit dem zweiten Platz vorliebnehmen. In der Endabrechnung trennten Andy Lally 0,078 Sekunden vom Klassenprimus.

Das Petit Le Mans startet am Samstag um 11.05 Uhr Ortszeit in Braselton, was wiederum 17.05 Uhr Mitteleuropäischer Zeit entspricht. Das Finalrennen der IMSA SportsCar Championship erstreckt sich über eine Distanz von zehn Stunden und endet somit nach Einbruch der Dunkelheit um 21.05 Uhr – also um 3.05 Uhr auf dem alten Kontinent. Der Wetterbericht prognostiziert zwar Temperaturen bis zu fünfundzwanzig Grad Celsius, jedoch ebenso leichte Regenschauer am Abend.