VLN: WS Racing testet Audi-R8-Eigenentwicklung für SP8-Klasse

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WS Racing hat einen Audi R8 für die SP8-Division konstruiert | © WS Racing

WS Racing hat beim Freitagstraining auf der Nürburgring-Nordschleife eine erste Ausfahrt mit seiner Audi-R8-Eigenkonstruktion unternommen. Voraussichtlich debütiert das SP8-Gefährt mit dem Projektnamen „GWTS“ beim sechsten Lauf zur VLN-Langstreckenmeisterschaft.

Derzeit entwickelt WS Racing einen Audi R8 für den Einsatz in der SP8-Kategorie der VLN-Langstreckenmeisterschaft. Nach einer Einstellfahrt auf dem Grand-Prix-Kurs bei den Trainingsfahrten zum dritten Lauf hat die Mannschaft nun auch einen Funktionstest auf der Nordschleife des Nürburgrings unternommen. Die Premiere des Gefährts „GWTS“ unter Wettbewerbsbedingungen erfolgt höchstwahrscheinlich beim Grenzlandrennen.

Um den Audi R8 für den Einsatz auf dem Eifelaner Traditionskurs zu präparieren, hat WS Racing den Sportwagen mit einer DTM-Aerodynamik ausgestattet. „Wir sind sehr gespannt. Im Auto stecken eine Menge Entwicklung und viele kleine Details von denen wir uns erhoffen, eine gute Performance zeigen zu können“, erklärt Teamchef Thorsten Willems in einer Mitteilung der Pellingener Equipe.

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Darüber hinaus kehrt WS Racing hervor, inwieweit es gelungen sei, das Budget für die Teilnahme mit der Audi-R8-Eigenentwicklung zu deckeln. „Die Einsatzkosten liegen rund fünfundzwanzig Prozent unter denen eines Porsche 997 GT3 Cup, und das Fahrverhalten des Audi ist gigantisch“, fügt Willems hinzu. „Wir sind gespannt, wie sich die DTM-Aerodynamik auf der Nordschleife verhalten wird.“

In einem Inserat auf Motorsportmarkt.de deklariert WS Racing außerdem das Ziel, sich hinsichtlich der Rundenzeiten auf dem Niveau eines Porsche Cayman GT4 zu bewegen. Für die ersten Auftritte in der Vulkaneifel ist derzeit noch ein Cockpitplatz vakant. Das Projekt initiierte ursprünglich Racing Engineers, verkaufte das R8-Gefährt zur Jahresbeginn allerdings an WS Racing.